~ Die sommergrünen Laubbäume der Immerlande ~

 

Milchorangen Milchorangenbaum oder Osagedorn




 

Name:
Milchorangenbäume sind an der Rubinküste auch unter dem Namen Osagedorn bekannt auf den Sommerinseln heißen sie XY.


Art:
Regenzeitgrüner Laubbaum


Aussehen:
Der Milchorangenbaum ist ein schlanker, mittelhoher Baum, der bis zu 15 Schritt Höhe und einen Kronendurchmesser von gut 12 Schritt erreicht.  Seine Rinde besitzt eine dunkelbraune Färbung und ist rissig. Die dornenbewehrten Äste bilden einen offene und unregelmäßige Baumkrone, die Blätter sind oval, ledrig und fest und von dunkelgrüner Farbe. Die Blütezeit dieser Bäume beginnt kurz nach der Laubbildung während der Frühjahrs-Regenzeit und dauert bis zum Goldschein. Die Blüten sind zart, grünlich-weiß und unscheinbar. Die Früchte, die sich den Sommer über bilden, sind orangenähnlich, kugelförmig und anfangs grün mit einer narbenporigen, schrundigen Schale. Sie reifen im Erntemond und Blätterfall, werden zunehmend gelber und können mit einem Durchmesser von bis zu 15 Sekheln durchaus die Größe einer kleineren Melone und ein Gewicht von bis zu einem Stein erreichen. Ihr Fruchtfleisch ist fest, feinsäuerlich und äußerst wohlschmeckend – allerdings erinnert nur ihr Geruch an Orangen, der Geschmack ähnelt mehr einer Mischung aus Ananas und Mango. Die Bäume wachsen recht schnell, sind typische Randerscheinungen an Flussufern und Waldrändern  und werden etwa  100 Zwölfmonde alt.


Verbreitungsgebiet und Vorkommen:
Milchorangenbäume gibt es nur in den Bergen von Karkaar, den tropischen Dschungelwäldern der Rubinküste und auf den tropischen Sommerinseln. Sie kommen natürlicherweise weder in Azurien, noch auf den Schwesterinseln vor, man findet jedoch das ein oder andere Exemplar in den Gärten Naggothyrs oder Mar'Varis'.



Ernte:
Milchorangen werden von allen möglichen Tieren der Dschungelwälder als Nahrung gefressen, auf den Sommerinseln werden sie auch von den dort lebenden Völkern geerntet, wenn sie zur Herbst-Regenzeit reifen. Das begehrte Holz des Osagedorns wird dagegen das ganze Jahr über geschlagen.


Verwendung:
Die dornigen Bäume werden auf den Sommerinseln vor allem als natürliche Schutzhecken gepflanzt, um Weiden oder Felder zu umfrieden – der mit stachligen Zweigen ausgestattete Baum eignet sich hervorragend, um undurchdringliche, lebende Wälle zu schaffen. Außerdem ist sein Holz bestens zur Fertigung von Pfosten, Balken und Pfählen jeder Art geeignet, da das Kernholz enorm schädlingsresistent und witterungsbeständig ist. Vor allem kommt es jedoch bei den Shebaruc  im Bogenbau zum Einsatz, denn es ist leistungsstark, aufgrund seines unregelmäßigen Wuchses aber recht anspruchsvoll in der Bearbeitung.  


Besonderheiten:
Keine

 

 

 

 

~ Zurück zu den Laubbäumen ~