~ Brennmaterialien ~

 

Steinöl oder NaphthaSteinöl



Steinöl – oder Naphtha – trägt noch viele weitere Namen in den Immerlanden. Hráolía, Rohas Blut, Nabatu und Felsöl etwa, um nur einige zu nennen. Es ist den Völkern der Immerlande wohl schon seit langem bekannt, doch hatte man, abgesehen von den Zwergen, lange nur an jenen Orten, wo es von sich aus an die Erdoberfläche zutage tritt, etwa im Süden Ildalas oder in einigen Gegenden Azuriens, Kenntnis von Naphtha. Die Zwerge nutzen es schon seit Sil sie seine Geheimnisse lehrte als Schmier-, Brenn- und Handwerksstoff, die Menschen lernten erst im Lauf des Vierten Zeitalters die Eigenschaften des Steinöls zu schätzen und es einzusetzen. Vornehmlich dient es als Brennstoff für Öllampen, die vor allem im Süden der Immerlande weit verbreitet und überall als Beleuchtungsmittel in Gebrauch sind.  Aus einer Mischung von Steinöl, Sand, Schilf und verschiedenen Harzen stellt man in Azurien und auf den Sommerinseln auch Steinpech her, das zum Abdichten von Schiffsplanken dient. Alchemisten verwenden Naphta zu vielerlei  Zwecken, doch hauptsächlich brauen sie mit ihm das gefürchtete Azurianische Feuer, welches äußerst leicht entflammbar ist und selbst auf Wasser brennt.

Fundorte:
Die Eisenzwerge des Wolkenthrons und auch die Grauzwerge Immerfrosts fördern Steinöl aus den Tiefen Rohas. Oberirdisch ist es nur an wenigen Orten zu finden. Die größten natürlichen oberirdischen Naphta-Vorkommen liegen im Süden Ildalas, in der Weite und in Azurien.


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