~ Das Ordensland der Sturmschwerter ~

 

(c) by Immerlan.deDas Ordensland der Sturmschwerter

 

Hauptstadt:
Hauptstadt des Ordenslandes ist das alte und geschichtsträchtige Lair Draconis, vormals Hauptstadt des mächtigen Imperiums von Tamarlon und die Stadt der Drachenkönige.


Landeswappen:

Das Wappen des Ordenslandes ist ein Sonderfall. Eigentlich müsste es, da es als Stammland für das lange schon untergegangene Haus Dracayren gehalten wird, auch das Wappen dieses alten Geschlechts zeigen. Offiziell wird jedoch das Wappen des Ordens der Sturmschwerter, welches silberweiß und ohne jedes Abzeichen ist, geführt.


Bevölkerungszahl:

Im Ordensland leben etwa viereinhalb Millionen Wesen, Menschen wie andere.


Bevölkerungsanteile:

Der größte Bevölkerungsanteil entfällt auf die Menschen mit rund 90%. Es gibt jedoch auch zahlreiche Mogbars und Oger, insgesamt wohl gut 7%, die übrigen stellen Feen, Kobolde, der ein oder andere Zwerg oder Halbzwerg, oder Angehörige eines sonstigen Volkes.


Sprachen:

Im Ordensland der Sturmschwerter spricht man sowohl Tamairge, als auch die Allgemeinsprache.


Regierungsform:

Das Ordensland der Sturmschwerter ist, wie sein Name schon sagt, im Besitz des Sturmschwerter-Ordens, eines weltlichen Ritterordens, der aus der Königsgarde des alten Imperiums von Tamarlon hervorging, und der es noch heute als seine heilige Aufgabe ansieht, das Land für die Erben der Drachenkönige von einst zu verwalten und zu bewahren. Der Orden und seine hierarchischen Strukturen ersetzen in diesem Land Obrigkeit und Adel.  


Herrscher:

Sire Medraut Bethune, Lord Commander der Sturmschwerter, Großmeister des Ordens und Truchsess des Drachensteins, der Stadt Lair Draconis und des Ordenslandes.


(c) by Immerlan.deLage und Geographische Grenzen:

Das Ordensland der Sturmschwerter liegt im Herzen der Drachenlande. Es grenzt im Norden an Arnis und den Nachtwald, im Osten an Hochwald und Ceresdor, im Süden an die Weite und im Westen an Belgrave. Unterteilt ist das Ordensland in vier Balleien, welche sich wiederum in mehrere Komtureien gliedern. Die Balleien des Ordenslandes sind Belhacem im Nordwesten, Kildaren im Nordosten, Liatroma im Südwesten undComáin im Südosten.


Klima und Landschaft:

In den Ordenslanden herrscht gemäßigtes, kontinental-mildes Klima mit deutlich ausgeprägten Jahreszeiten vor. Das Frühjahr beginnt meist zeitig und ist regenreich, aber mild, die Sommer sind lang und golden, der Herbst ist mitunter neblig, stürmisch und nass, und die Winter können sehr schneereich sein, werden aber selten wirklich frostig und bitter schon gar nicht. Die Ordenslande sind größtenteils hügelige Lande mit vielen kleinen Wasserläufen, raschen, klaren Flüssen und vier größeren Seen. Im Westen und Osten besitzt das Land lichte Wälder - den Königswald im Norden der Dràgonàrdain im Westen und einige Ausläufer des Nachtwaldes im Osten, doch die meisten Gebiete der Ordenslande bestehen aus seit langem schon besiedeltem, fruchtbarem Ackerland und saftigen Viehweiden. In ihrem Herzen breitet sich die Landschaft wie ein bunter Flickenteppich aus sanften Hügeln, lichten Hainen und goldenen Getreidefeldern aus, durchschnitten von größeren und kleineren Flüssen, zahllosen klaren Bächen oder stillen, blauen Seen. Das Ordensland der Sturmschwerter besitzt liebliche Landschaften von einer zeitlosen, beschaulichen Schönheit. Wassermühlen drehen sich an den Flussläufen in schattigen Auwäldern, eingebettet zwischen Feldern, Wiesen und Hopfengärten liegen schmucke kleine Dörfer verstreut, und in den Städten und Marktflecken der Balleien herrscht geschäftiges Treiben von Handel und Handwerk… und über all das wachen trutzige Ordensburgen von hohen Hügeln entlang der vielbenutzten Handelsstraßen herab und die prachtvollen Airteschlösser künden vom Glanz lange vergangener Zeiten.

Wichtige Berge und Gebirge:
Der einzige Gebirgszug des Ordenslandes sind die Dràgonàrdain im Osten, in welchen auch die Stadt Lair Draconis liegt, ein Mittelgebirge von wechselhafter Gestalt, das sowohl sanfte, bewaldete Hügel, als auch schroffe Felsengebilde und tiefe Schluchten sein Eigen nennt. Die wichtigsten Berge der Dràgonàrdain sind Fithichadharc oder Rabenhorn, Kerrigan, Beinn Rìghrean und Srònliath oder Graunase.


Wichtige Gewässer:

Die Flüsse Morar, Abhaínnor, Airte, Naryn, Suir, Ron, Ann und Luath sind die größten Fließgewässer der Ordenslande. Zudem gibt es mehrere größere und landschaftlich wildromantische, oftmals glasklare Seen wie etwa Loch Annan, Loch Shìn, Loch Roa und Loch Mór.


Wichtige Städte und Dörfer:

Die bedeutendste und wichtigste Stadt der Ordenslande ist mit Abstand und ohne jeden Zweifel Lair Draconis, ehemalige Hauptstadt des Imperiums von Tamarlon, größte Stadt der Sterblichen in den gesamten Immerlanden und eine der ältesten und zudem prachtvollsten Städte überhaupt. Weitere große und bedeutsame Städte der Ordenslande sind die Hauptstädte der vier Balleien, namentlich Callandar in Belhacem, Scarba in Liatroma, Dun Mór in Kildaren und Port-an-eilein in Comáin. Weitere Städte oder größere Marktflecken sind Lesmaha, Annanmòr, Roa, Cliath, Montròs, Sanaegmòr, Ròimh und Feolin.

Impressionen des Ordenslandes

Die Dràgonàrdain, die Straße von Allt-na-h-Aire nach Callandar und die Hügel von Kildaren



Wichtige Verkehrswege:

Das Ordensland verfügt über ein gut ausgebautes Netz an breiten und gepflasterten Handelsstraßen, die vom Orden der Sturmschwerter sowohl sicher, als auch instandgehalten werden. Die drei wichtigsten Handelsrouten des Landes sind jedoch die Westliche Weinstraße, welche aus den Herzlanden kommend durch Belgrave nach Lair Draconis und von dort aus weiter über Cliath und Dun Mór nach Sais und Mormond in Ceresdor führt; der Cambriaweg beginnt in Callandar im Ordensland und führt über Mòrdrochaid Càrn und Braevalund in Hochwald bis nach Lannraig. Die Marmorstraße schließlich beginnt in Cliath und führt über Callandar nach Arnis im Norden hinauf, wo sie in Tuathbailémór endet. Die Landschaftlich schönste Straße des Ordenslandes - und im Sommer auch die schattigste - ist mit Sicherheit die Trystane-Allee von Allt-na-h-Aire nach Callandar.


Wichtige Institutionen:

Das Ordensland der Sturmschwerter besitzt einige bedeutende Institutionen, von denen die meisten allerdings in Lair Draconis selbst zu finden sind.


Berühmte Bibliotheken und Orte von Wissenssammlungen:

Die Leabharlann Mór in Lair Draconis, die jedoch nur Studierenden der Drachenhallen, Gelehrten und Rittern, Schwertbrüdern oder Vertrauten des Sturmschwerterordens offensteht

Universitäten, Hohe Schulen und Stätten der Gelehrsamkeit:
Die Drachenhallen in Lair Draconis, eine der ältesten und ehrwürdigsten Universitäten der ganzen Immerlande, die viele berühmte Gelehrte und große Heilkundige hervorgebracht hat
Die Claigeann Cnàmhan-Gildenakademie der alchemistischen Künste in Dun Mór in der Ballei Kildaren

Arkane Gildenhäuser und Zauberschulen:
Das Haus der Feuerbinder, Zauberschule des Elements Feuer in Lair Draconis
Dachaigh às Arcan, der Sitz der Arkanen Gilde in Lair Draconis


Sonstige:

Taigh malairt mòr, das Große Kontor der Großen Ostmeerhandelsgesellschaft in Lair Draconis
Taigh malairt beag, Das Kleine Kontor der Großen Ostmeerhandelsgesellschaft in Dun Mór


Besondere Örtlichkeiten:
Das Ordensland ist reich an alten und geschichtsträchtigen Orten. So gibt es den Beinn Rìghrean, der "Berg der Könige" in den Dràgonàrdain, welcher die in Stein gemeißelten, monumentalen Gesichter der Dracayrenherrscher Vesayron I., Vhaerago, Ciryaeron Flammenschlag und Vaeron zeigt oder das wildromantische Rontal, ein Naturwunder von großer Schönheit, wo die Erosionskräfte des Wassers im granitenen Untergrund ein von Wald umsäumtes Tal mit märchenhaften Felsformationen geschaffen haben. Auch die Anukisburg muss erwähnt werden, ein von zahlreichen Höhlen durchzogener, mächtiger Felsenberg im Königswald, der an ein verwunschenes Schloss erinnert und vollkommen von Moos und Efeu überwuchert ist. An ihrer Südflanke liegen die Casgadh Feil, Wasserfälle wo Bergbäche in dünnen, silbrigen Schleiern über moosige Steine zu Tal plätschern.

Impressionen des Ordenslandes
Caisteal Saumur, Caisteal Briard und die Casgadh Feil am Südhang der 'Anukisburg'



Caisteal Cambord hingegen ist das größte der sechs berühmten Airteschlösser zwischen Callanadar und Sanaegmór, und der beeindruckendste der zahlreichen Prunkbauten des Dracayrenherrschers Rhaigar II. Caisteal Cambord ist von unvergleichlicher Pracht und Größe, jedoch Bauwerk von rein symbolhafter Bedeutung, auch wenn es zu tamarlonischer Zeit - und gelegentlich auch heute noch - als Jagdschloss und für große Staats- oder Ordensangelegenheiten genutzt wird: sechs hohe Türme, 440 Räume, 365 Feuerstellen, 84 Treppen… und im Prinzip unbewohnbar; die übrigen fünf Airteschlösser, Caisteal Loches, das Salamanderschloss, Caisteal Briard, die Weiße Burg und Caisteal Saumur müssen natürlich ebenfalls hier Erwähnung finden. Zuletzt ist hier natürlich noch die Stadt Lair Draconis selbst zu nennen, mit ihren zahllosen wunderbaren Bauwerken, Brücken, Brunnen, Statuen, Tempeln, Parkanlagen und zahllosen geschichtsträchtigen Plätzen. Am Loch Mòr in der Ballei Kildaren befindet sich außerdem der einzige Fundort für Sturmopale, die Arkanen Elementsteine der Energiemagier.


Regionale Flora und Fauna:

Es gibt keine endemischen Tier- oder Pflanzenarten im Ordensland der Sturmschwerter, die Flora und Fauna dieser Lande gleicht – je nach Region und Lebensraum – der der umliegenden Freien Herzogtümer. Im Westen ähnelt die Tier- und Pflanzenwelt daher am ehesten der Belgraves, im Norden der von Arnis, im Osten der von Hochwald und im Süden der von Ceresdor. Die Wälder des Ordenslandes im Westen und Osten des Gebietes sind wildreich, die lieblichen Landschaften in seinem Herzen grün und fruchtbar, geprägt von sanften Hügellanden, Feldern, Äckern und Viehweiden, Auwäldern entlang der Flüsse und Obstbaumhainen. In den Wäldern und Hainen des Ordenslandes wachsen vornehmlich Ginkeanbäume, Hain- und Blutbuchen, Edelkastanien, Eichen, Kiefern, vereinzelt Tannen, Kastanien, Ulmen und Linden, Rhododendren, Azaleen, Magnolien, Goldpinien, Korkeichen und Harzkiefern.

Es gibt zahlreiche Beerensträucher und Staudengewächse, eine unüberschaubare Vielzahl verschiedenster Blumen und Kräuter, zahllose Gräserarten und natürlich alles, was die Menschen und Mogbar dieser Lande auf ihren Feldern und Äckern anbauen. Neben Gerste, Hafer, Weizen, Dinkel, Mais und Flachs sind dies vor allem Tabak, Hopfen und allerlei Feldfrüchte, besonders Eierfrüchte, Kürbisse und Gurkenkürbisse, Artischocken, Sprossenkohl, verschiedene Bohnensorten, seit einiger Zeit, eingeführt von den Sommerinseln, auch Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch, Sellerie, Spinat, Karotten, diverse Pilze und Blattsalate und natürlich Kartoffeln, Süßkartoffeln und Topinambur, um nur einige zu nennen.  

(c) by Immerlan.deDas Ordensland ist auch die Heimat einer Vielzahl von Wildtieren. An größeren Pflanzenfressern leben hier vornehmlich Hirsche, in den Auwäldern der Flüsse und den Randgebieten der wenigen größeren Wälder auch Aurochs und an den Grenzen zum Nachtwald Elche. Ansonsten gibt hauptsächlich Wald- und Feldrehe, Wildschweine, Feldhasen, Eichhörnchen und Wildkaninchen. Größere Raubtiere wie Schneebären und Schattenkatzen finden sich nur in den Dràgonàrdain, in den ausgedehnteren Waldgebieten oder in dünn besiedelten Gegenden. Wölfe, Wildkatzen, Schwarz- und Goldfüchse, Waldmarder, Hermeline und Waschbären gibt es hingegen überall im Ordensland. Die zahlreichen Äcker und wogenden Getreidefelder bieten außerdem Feld- und Goldhamstern, Maulwürfen und verschiedenen Mäusearten eine Heimat. Auch Wanderratten, Biber und Bisamratten, Fischotter und Igel leben hier in großer Zahl. Die Seen und Flüsse sind fischreich, hier finden sich Störe, Zander, Bronzehechte, See-, Bach- und Silberforellen, Äschen, Hundsfische, Reinanken, Barsche und Steinbeißer und Flusskrebse. In den feuchten Niederungen und Auwäldern leben auch Sumpfschildkröten, Laubfrösche und Hexenkröten, Feuer- und Moorsalamander.

An Schlangen finden sich die Aniranatter, die Runenotter und der Seidenwürger in den Ordenslanden, es gibt Libellen- und Schmetterlingsimpe, Smaragd- und Regenbogeneidechsen, Schmetterlinge wie Scharlachfühler, Braune Samtlinge, Calaeraugen und Mosaikfalter, Honig- und Waldbienen, Sturmwespen und Hornissen, Bronzehummeln und natürlich unzählige Libellen- Käfer- und Mückenarten. An Vogelarten hier Rubinraben, Liktikas, Nachtigallen, Bronzeweber, Felsensegler, Gimpel, Goldammern, Schleiereulen, Streifen- und Waldkäuze, Einsiedlerdrosseln, Goldfasane, Rebhühner und Wachteln, Weißstörche, Kronenkraniche, Pracht- und Graureiher, Faêyrisschwäne und Graugänse, Toraenten, Mèirneale, Felsentauben in allen größeren Dörfern und Städten, und in den Drachenbergen auch Cambrione.  Darüber hinaus sind die Ordenslande auch für ihre Viehzucht bekannt. Hier werden Schwarze Arocher und Braerinder gezüchtet, ebenso wie langwollige Rakaschafe, Roveziegen, Maedhon- und Ystaengänse, Goldenten, Amrok-, Marans- und Raithühner, Hunderassen wie der beeindruckende Òrcú und der Grìsionn, und natürlich edle und berühmte Pferderassen wie Bréaghapferde, Emathaner oder die mächtigen Dail Chluaidh.


Vorherrschender Glaube:

In den Ordenslanden herrscht der Zwölfgötterglaube vor, das Druidentum existiert gleichberechtigt, ist jedoch selten geworden. Religionen, die dem Dunklen und seinen Archonen huldigen, werden nirgendwo und unter keinen Umständen geduldet.


Wichtige Tempel:

Die größten und bedeutsamsten Tempel des Ordenslandes der Sturmschwerter stehen in Lair Draconis, etwa die "Hallen des Windes", der große Vendistempel der Stadt, oder das "Haus der Zwei Monde", der Faêyristempel der zugleich auch das Östliche Orakel beherbergt. Auch die "Hallen der Stille" im Schwarzen Garten, der Sithechtempel von Lair Draconis ist einer der größten und schönsten seiner Art in den gesamten Immerlanden. Im Tempelviertel von Lair Draconis auf dem Ardàn Ban, dem Weißen Hügel im Osten der Stadt finden sich jedoch bedeutende, große und teils sehr alte Götterhäuser für jeden der Zwölf. In der Stadt Montròs steht zudem einen sehr alter und wunderschöner Anukistempel ganz aus grünem Lochárn- und Saillonmarmor, welcher mit wunderschönen Tierfresken und Blattornamenten geschmückt ist. Ein weiterer heiliger Ort von großer Bedeutung ist Bryn Celidon auf der Insel Môn im See Loch Mór, ein gewaltiger Steinkreis und Heiligtum der Anhänger der Alten Wege, wo auch der Druidenzirkel von Bryn seinen Sitz hat.


Wichtige Handelspartner:

Die vier Freien Herzogtümer der übrigen Drachenlande, Arnis, Belgrave, Ceresdor und Hochwald, die Freien Städte der Ostlande, also Ambar, Alayz und Cardossa, aber auch die Herzlande, und - dank der Großen Ostmeer Handelsgesellschaft - selbst Laigin, Normand und die weit entfernten Städte Azuriens oder die Sommerinseln sind bedeutende Handelspartner des Ordenslandes.


Wichtige Bodenschätze und Ressourcen:

Das Ordensland der Sturmschwerter mag nur ein kleines Mittelgebirge sein Eigen nennen, doch die Dràgonàrdain sind reichan Eisen, Gold und Silber, Kaolin und Graphit, Kupfer, Zinn und Buntsandstein. Auch Edelsteine in diesen Bergen, allen voran die kostbaren Zwielichtflammen, die nur hier und nirgends sonst in den Immerlanden vorkommen. Es gibt jedoch auch Achate, vor allem Feuer-, Himmels- und Rosenachate so wie die seltenen Sardonyxe. Außerdem Korinelle, Mondsteine, Chalzedone und Karneole, Shenrahglanze, Feen- und Mondopale, sowie Drachenaugen, jene erlesenen und sehr seltenen Purpurfeuerturmaline von besonders intensiver Färbung. In den Flüssen des Ordenslandes werden auch immer wieder Yrvalaine gefunden.


Hauptimportgüter:

Neben Luxuswaren aller erdenklichen Art führen die Ordenslande vor allem Südfrüchte, Farbpigmente und kostbare Gewürze aus dem Süden, sowie Pelze und Leder aus dem Norden der Immerlande ein. Aber sie importieren auch Marmor und Salz aus Arnis, Seide und Wein aus Ceresdor, Holz und Holzwaren sowie kostbares Waldglas, Dunkelgold und Perlen aus Hochwald und Stahl- und Stahlerzeugnisse aus Belgrave, um nur einige Beispiele zu nennen.


Hauptexportgüter:

Neben landwirtschaftlichen Erzeugnissen, vor allem Steinobst, Korn und Feldfrüchten, wertvollen Erzen, Buntsandstein und Edelsteinen aus den Dràgonàrdain handeln die Ordenslande vor allem mit Stoffen und Tuchen, denn ihre Webereien sind weithin berühmt, ebenso wie zahlreiche ihrer anderen handwerklichen Erzeugnisse, etwa Goldschmiede- und Emailearbeiten sowie mundgeblasenen Glaswaren erlesener Güte aus Belhacem, Schnitzwerk, das erlesene Drachensteingut aus den Töpfereien der Ballei Kildaren oder Lederwaren aus Comáin. Die kleine Stadt Roa ist außerdem weithin für ihre verschiedenen Senfsorten, etwa den violetten Lavendelsenf, den Scharfen Roa oder den etwas milderen Estragonroa mit frischen Kräutern, bekannt.


Sozialstruktur:

Im Ordensland der Sturmschwerter herrschen anstelle des Adels Ordensritter über die breite Masse der Bevölkerung aus einfachen Bauern, Handwerkern und Händlern, die ihren zehnten anstatt an einen Morair, Lord oder Herzog an den Orden entrichten. An der Spitze der Ordenshierarchie steht der Lord Commander der Sturmschwerter und Truchsess des Ordenslandes, der Hochmeister des Ritterordens, gefolgt von den Mitgliedern seines Rates. Danach rangieren die Landkomture der Balleien, gefolgt von den Komturen, den Inhabern der einzelnen Komtureien oder Provinzen des Ordenslandes. Dennoch haben sich die alten Clanstrukturen auch hier erhalten und es gibt alte, tamarlonische Clans im Ordensland, von denen viele noch heute glühende Anhänger der Drachenkönige sind.


Politik:

Die Ordenslande sind unabhängig, wohlhabend, stark, mächtig und selbstbewusst, nicht zuletzt dank ihrer militärischen Stärke und der Disziplin des Ordens, und so ist auch ihre Politik. Außerdem sieht es der Orden schon von jeher als seine heilige Pflicht an, zwischen den Vier Herzogslanden im Bedarfsfall zu vermitteln und die unabhängigen, freien Herzogtümer beständig daran zu erinnern, dass sie einst einig waren unter dem Banner der Sturmdrachen. Der Orden der Sturmschwerter ist durchaus eine ernstzunehmende Macht im Osten der Immerlande, deren Arm weit reicht und deren Einfluss auch auf weit entfernte Länder nicht zu unterschätzen ist. Außerdem fungiert der Orden nicht selten als Geldgeber für Handelsunternehmen wie die Große Ostmeer Handelsgesellschaft und goldknappe Adlige.


Geschichte:

Offiziell gegründet wurde das Ordensland der Sturmschwerter im Jahr 1425 des Vierten Zeitalters, de facto bestand es jedoch bereits seit dem Fall des Imperiums von Tamarlon nach dem Krieg der Brüder in den Jahren 1411/1412 VZ, als Truchsess Reamon Taillefer, die rechte Hand des alten Königs Rhuduor, das Land um Lair Draconis nach dem Tod beider Prinzen von dracayrentreuen Truppen hatte besetzen lassen und es während der gesamten Zeit der Wirren auch halten konnte. Im Jahr 1425 VZ kam es in den Kernlanden des einstigen Imperiums von Tamarlon dann zum Pakt von Sais, bei welchem nicht nur die Vier Freien Herzogtümer gegründet, sondern auch der Sturmschwerterorden und das Ordensland ausgerufen wurden. Im Verlauf der nächsten Jahrzehnte war der Orden der Sturmschwerter einerseits damit beschäftigt, seine eigenen Strukturen zu organisieren und das Land unter seiner Verwaltung nach jahrelangem Bürgerkrieg zu befrieden und die Grenzen zu festigen und andererseits fieberhaft nach den verschollenen Erben der gefallenen Drachenprinzen zu suchen. Diese Aufgabe sieht der Orden bis heute als seine heiligste Pflicht an. Nach dem Bruderkrieg, der das Land zerrissen und ein Imperium zu Fall gebracht hatte, waren sowohl Ruans jugendlicher Sohn und Erbe Ruanor, als auch die drei kleinen Kinder Rhagads, Prinz Aeyris, Prinz Raeniver und Prinzessin Naera verschollen, und die Ritter der ehemaligen imperialen Drachengarde beider Prinzen, vereint im Orden der Sturmschwerter, suchten landauf landab nach ihnen. Unzählige Legenden entstanden im Zuge ihrer langen, oft blutigen und tragischen Abenteuer, doch niemals wurden sie fündig und der Drachenbeinthron in Lair Draconis ist bis heute verwaist.

Im Jahr 1692 VZ kam die erste politische Feuerprobe für das Ordensland, denn auf Bestreben des neunten Truchsesses, Sire Cailean Mór aus dem Haus Reamon, und des Sturmrats in Lair Draconis wurde im Pakt von Cliath der Sklavenhandel in den gesamten Drachenlanden verboten. In Arnis, Belgrave und Hochwald war er ohnehin nicht sonderlich üblich gewesen, in Ceresdor hingegen schon, was dem südlichsten der Vier Freien Herzogtümer empfindliche Einbußen bescherte und erstmals für einige Zeit zu Unstimmigkeiten mit dem Ordensland führte. Im Ordensland, in welchem nach und nach Strukturen eines - wenn auch weltlichen -  Ritterordens den Feudalismus mit seinen Adelshäusern als Herrscher über eine breite, oftmals arme und in weiten Teilen leibeigene Bauerngesellschaft ersetzten, wurde auch die Leibeigenschaft abgeschafft und die Sklavenhaltung verboten. Der Orden hätte letzteres gern in Arnis, Belgrave, Ceresdor und Hochwald durchgesetzt, doch das ist ihm bis heute nicht gelungen – außer im Ordensland gibt es nach wie vor keine Gesetze gegen Sklavenhaltung oder Leibeigentum in den Vier Freien Herzogtümern.

Die Große Pest der Jahre 1800 - 1805 VZ wütete auch im Ordensland, jedoch nicht so grausam wie in den übrigen Drachenlanden, denn bei ihrer Bekämpfung zahlten sich die militärische Disziplin und Organisation der Herrschaft des Sturmschwerterordens aus. Das Land litt unter der Pest wie die gesamten Drachenlande, doch die Seuche wütete hier bei weitem nicht so verheerend wie andernorts östlich der Wyrmschwanzberge, was auch daran lag, dass der Orden Straßen und Grenzen, Flüsse und Furten, Brücken, und Städte rigoros abriegelte, gleichzeitig jedoch auch dafür sorgte, dass Heilkundige und Anirani mit schwer bewaffneten Wachen auch noch in die abgelegensten Dörfer geschickt wurden und zahllose Münzen aufwendete, Nahrungs- und Heilmittel für die notleidende Bevölkerung herbeizuschaffen. Als es infolge der Pest und der anschließenden Hungersnöte in Ceresdor ab dem Jahr 1823 VZ zu mehreren schweren Aufständen und anhaltenden Unruhen kam, die sich schließlich bis nach Hochwald über die Grenzen ausbreiteten, zur Schlacht am Rydelor - und beinahe in einem Krieg zwischen den Herzogtümern Ceresdor und Hochwald um die Grenzstadt Drakesport - führten, war es das Ordensland, das eingriff und eine weitere Eskalation verhinderte. Die Pest und die Hungersnöte hatten jedoch auch zu großen Einwanderungswellen in das Ordensland und vor allem in die Stadt Lair Draconis geführt, wo sich im Zuge dessen in den ärmeren und sumpfigeren Gegenden Elendsviertel wie die Còig puingean ('Fünf Punkte, auch genannt die 'Hand'), Cidsin ifrinn ('Höllenküche') oder der Coire ('Kessel') entwickelten.

Von der zweiten großen Pest, die ab dem Jahr 2080 VZ in mehreren aufeinanderfolgenden Wellen fast zweihundert Jahre lang immer wieder in den Drachenlanden grassierte, war diesmal auch das Ordensland einmal mehr, einmal weniger schlimm betroffen, doch deutlich stärker als während der Ersten Großen Pest. Die Gelehrten, die sich mit der Geschichte des Ordenslandes befassen, sind sich mehr oder weniger einig darin, dass das vor allem daran lag, dass durch unglückliche Fügung, das Ordensland und mit ihm die Sturmschwerter in jenen Tagen unglücklicherweise von einer ganzen Reihe schwacher oder unfähiger – oder beides zugleich – Truchsesse beherrscht wurde. Mit Sire Máel Coluim dem Lahmen begann ein fast zweihundertfünfzigjähriges Kapitel der Stagnation und Rückschläge in der Ordensgeschichte, welches später als "Herrschaft der Narren" in die Annalen eingehen sollte. Sire Máel Coluim der Lahme beugte sich fast eineinhalb Jahrzehnte lang mehr oder minder den Anführern der Schläger-, Diebes- und Schmugglerbanden, die in den Jahren 2080 bis 2150 VZ in den Elendsvierteln von Lair Draconis immer wieder wie Pilze aus dem Boden schossen und sich sowohl untereinander, als auch mit den Ordensrittern wahre Straßenschlachten um die Vorherrschaft in diesen oder jenen Teilen der Stadt lieferten. Sire Cináed Dunkeld aus dem Haus Dunkeld war so desillusioniert über das anhaltende Verfehlen des ursprünglichen, hehren Ziels des Ordens, nämlich der Suche nach den verschollenen Dracayrenerben, dass er alle Nachforschungen und Questen seiner Ritter diesbezüglich einstellen ließ.

Sire Donnchad Mac Crìonain, genannt An t-Ilgarach, der 'Leidende', sein direkter Nachfolger, begann seine Herrschaft vielversprechend und räumte zunächst mit zahlreichen Banden der Elendsviertel von Lair Draconis auf, ließ mit der dringend notwendigen Trockenlegung einiger sumpfiger Gebiete der Stadt und der Erweiterung der Kanalisation beginnen, um den immer wieder grassierenden Ausbrüchen von Cholera und Roter Ruhr Herr zu werden, wurde jedoch nach nur fünf Jahre im Amt zum schweren Säufer, was ihn innerhalb kürzester Zeit in ein frühes Grab brachte. Sire Cuilén MacRae, von 2112 bis 2120 VZ im Amt, war eigentlich ein fähiger Großmeister, der die Suche nach den Erben des Throns wieder aufnehmen ließ, mit starker Hand herrschen und Ordnung hätte schaffen können, sah jedoch keinerlei glanzvollen Ruhm im anstrengenden, eintönigen alltäglichen Regieren des Ordenslandes mit all seinen Belangen und Notwendigkeiten, und war bald mehr an Huren und Turnieren interessiert, als am Truchsessamt. Fünfzig Jahre und drei halbwegs erträgliche Großmeister später überwarf sich Sire Amlaith Dunkeld nach noch nicht einmal einem Siebentag im Amt so vollständig und so gründlich mit seinem Rat und den Landkomturen, dass er daraufhin – als einer von zwei Großmeister in der bisherigen Geschichte des Ordens – prompt wieder abgesetzt wurde. Die wenigen halbwegs vernünftigen Großmeister während der Zeit der Herrschaft der Narren lassen sich an zwei Händen abzählen und waren Zeit ihres Truchsessamtes hauptsächlich damit beschäftigt, die Verfehlungen ihrer jeweiligen Vorgänger wieder auszumerzen. Im Jahr 2370 VZ jedoch wurde Sire Berchán Ó Ceallaigh aus dem Haus Ó Ceallaigh zum Großmeister des Ordens der Sturmritter gewählt und begann umfassende Reformen. Er war es auch, welcher dem lange vernachlässigten, vornehmsten Daseinszweck des Ordens wieder neues Leben verlieh und die Suche nach den wahren Erben oder zumindest die Suche nach dem Verbleib und Schicksal der verschollenen Königskinder nach Sire Cuilén MacRaes halbherzigen Anstrengungen in dieser Sache endlich fortsetzen ließ.

Acht Jahre darauf trugen seine Bemühungen unerwartet Früchte – im Jahr 2384 VZ fand der Orden den lang ersehnten Dracayrenerben in Tir Lodainn, dem östlichsten Lehen von Arnis. Die Historiker des Ordens künden in ihren Werken sehr überzeugt von einem tatsächlich legitimen Nachfahren Prinz Ruanors, doch genauere Umstände oder Beweise (so es sie tatsächlich gibt) werden bis heute streng geheim gehalten. Ob aus schlichter Überzeugung oder aufgrund tatsächlicher Beweise, der Orden der Sturmschwerter ließ landauf landab verkünden, einen Erben der Dracayrens gefunden zu haben. Während man im Ordensland dieses Ereignis außer sich vor Begeisterung feierte, das Wort von Dorf zu Dorf und von Stadt zu Stadt eilte, und die Menschen sich schon im Glanze einer vermeintlich erneut anbrechenden Zeit der Drachenkönige sonnten, löste die Nachricht von diesem umwälzenden Ereignis weder in Arnis, noch in Belgrave, Hochwald oder Ceresdor vergleichbaren Freudentaumel aus, im Gegenteil. Dort regierte man sich seit langem sehr gut selbst, besten Dank auch, und verspürte nur wenig Bedürfnis, sich erneut einem Drachenimperator unterwerfen zu sollen. Es kam, wie es kommen musste: der angebliche Thronerbe wurde noch auf dem Weg nach Lair Draconis von Verschwörern ermordet, die sich die "Vier Heller" nannten - und infolge dessen begann in den Drachenlanden der Vier-Heller-Krieg zwischen den Freien Herzogtümern auf der einen und dem Ordensland der Sturmschwerter auf der anderen Seite, der zwölf bittere Jahre andauern sollte.

Einer der Attentäter auf den Thronerben, ein Tarel von Arnis, konnte von den Sturmschwertern gefangengenommen werden und verriet seine Mitverschwörer unter der Folter. Wie sich herausstellte, stammten die "Vier Heller" aus jeder der vier Herzogsfamilien und der Orden verlangte ihre Herausgabe. Doch Belgrave, Ceresdor und Hochwald verweigerten dies und schickten Truchsess Berchán Ó Ceallaigh nur einen symbolischen Heller. Sire Berchán war ein Ritter Vendis, ein fähiger Großmeister, ein guter Herrscher und ein aufrechter Mann. Er wurde von seinen geschworenen Schwertern wie vom einfachen Volk geliebt. Doch er war vor allem anderen ein leidenschaftlicher Anhänger der Drachenkönige von einst und erklärte den Vier Herzogslanden daraufhin wegen Hochverrats den Krieg. 2386 VZ kam es zur Schlacht von Mainmer, der Orden marschierte in Ceresdor ein und nahm den Königsmörder Jehan Iárl aus dem Haus Talmond gefangen, der wie auch der Tarel aus Arnis gehängt und gevierteilt wurde. Noch im gleichen Jahr fielen auch Belgraves Ostgrenzen nach mehreren Schlachten entlang des Airte. In Arnis und Hochwald hingegen musste der Orden mehrere blutige Niederlagen hinnehmen und konnte kaum Boden gewinnen.

Im Jahr 2388 VZ hatten die Sturmschwerter Ceresdor zwar weitgehend erobert, sahen sich dort jedoch einem anhaltenden, mit viel List und Tücke geführten Widerstandskampf gegenüber. Ab dem Frühsommer 2391 VZ waren auch der Süden und Osten Belgraves bis zum Loch Torar fest in der Hand des Ordens, doch auch im Norden Belgraves wurde noch gekämpft. Sowohl Arnis, als auch Hochwald hielten und verteidigten ihre Grenzen, und es gelang ihnen außerdem, den Widerstand in Ceresdor und Belgrave durch Schmuggel von Waffen und Nahrungsmitteln zu unterstützen – manche Geschichtsschreiber behaupten gar, nie seien die Freien Herzogslande so geeint gewesen wie im Vier-Heller-Krieg gegen das Ordensland. Im Winter des Jahres 2395 VZ musste das Ordensland in Hochwald zudem eine außerordentliche Schmach hinnehmen: ganzen acht Rebellen (und es waren noch nicht einmal Krieger, sondern sechs Bauern, ein Schmied und der Sohn eines Wirts aus Ceresdor) gelang es in einer Nacht, die später als 'Rache von Raitear' bekannt werden sollte, ein eintausendfünfhundert Mann starkes Regiment der Sturmschwerter in die Flucht zu schlagen. Der damalige Erbe von Hochwald, Morgan Amberlon, war auf dem Weg in die Schwarze Festung von Raitear und übernachtete in einem Gasthof an der Straße, acht Tausendschritt südlich der Stadt. Er wurde nur von wenigen seiner Männern begleitet. Als dies Sire Damh Gillagán, Kommandant der Sturmschwertertruppen im Norden Ceresdors im dortigen Lehen Coparmór bekannt wurde, ordnete er umgehend einen Nachtmarsch an und brach mit rund eintausendfünfhundert Mann nach Raitear auf. Der Legende nach sollen die Pläne Sire Gillagáns jedoch von einem Wirt belauscht worden sein, der daraufhin seinen fünfzehnjährigen Sohn Dauíd über die Grenze nach Hochwald schickte, um den Fürsten vom Vormarsch der Sturmschwerter zu warnen. Er kam nur bis in den kleinen Weiler A' Mhòigh, wo sein braves Pony der Legende nach tot unter ihm zusammenbrach, so hart und schnell war er geritten. Der Hufschmied, Ranald Gallda, nahm die Sache in die Hand, schickte alle waffenfähigen Männer sofort zum Gasthaus, um den Fürsten in Sicherheit zu bringen und postierte Wachtposten an der Straße, bestehend aus ihm selbst, Dauíd, dem ceresdorischen Wirtsjungen, und sechs weiteren Männern. Beim Anmarsch der Sturmschwerter erhoben diese acht der Überlieferung nach ein solches Geschrei, veranstalteten einen derartigen Höllenlärm und brüllten sich in der Dunkelheit zudem so blutrünstig und kampflustig die Namen verschiedenster Clans Hochwalds und Ceresdors zu, dass die heranrückenden Truppen bald im Glauben waren, einer ganzen Rebellenarmee gegenüberzustehen und sich überstürzt zurückzogen. Hochwälder Geschichtsschreiber behaupten noch heute sie seien "gerannt wie die Hasen". Die Archivare des Ordenslandes berichten hingegen von einem weit würdevolleren Rückzug.

Der Krieg der Vier Heller zog sich bis ins Jahr 2397 VZ und brachte in zahlreichen Schlachten tausende von Toten und großes Leid. Im Winter desselben Jahres starb Sire Berchán Ó Ceallaigh vielbetrauert in Lair Draconis, und im Frühjahr darauf, man schrieb das Jahr 2398 VZ, marschierte das vereinte Rebellenheer von Arnis und Belgrave auf die Stadt im festen Glauben, einen geschwächten Sturmschwerterorden vorzufinden. Dieser hatte jedoch längst Sire Donnchadh Reamon, genannt Forranach, der 'Zerstörer' zum neuen Großmeister ernannt und das Ordensheer blieb in der Großen Schlacht an der Airtefurt siegreich. Belgrave und Arnis wurden vernichtend geschlagen und der Vier-Heller-Krieg endete noch im selben Jahr mit der Auslieferung des vermeintlich letzten Heller-Verschwörers aus Hochwald, welcher in Wahrheit jedoch ein Angehöriger des Hauses Talmond aus Ceresdor und ein Bauernopfer für den Frieden war. Die Ordenslande selbst hatten im zwölfjährigen Vier-Heller-Krieg keine großen Verwüstungen oder Zerstörungen erlitten, und Sire Donnchadh erwies sich als weiser, umsichtiger Großmeister. Er schloss ernsthaft Frieden und unterstützte den Wiederaufbau in Belgrave, Arnis, Ceresdor und ja, auch in Hochwald, wo er nur konnte. Unter seiner Herrschaft begann die zweite Blütezeit des Ordenslandes: die ersten Walkmühlen zum Walken von Tuch wurden auf Bestreben der Baumeister des Sturmschwerterordens und in enger Zusammenarbeit mit den Erfindern der Drachenhallen in den Ordenslanden erfunden, was einen Aufschwung der Weber und Tuchmacher und ihrer Zünfte zur Folge hatte. Im Jahr 2445 VZ wurde in der Stadt Montròs das Drachenländische Spindelspinnrad – Spinnräder anderer Art waren in Teilen des Imperiums von Ûr schon seit längerem bekannt und vielerorts von den Tuchmacherzünften verboten – erfunden… heute sind Webstoffe, Garne und Tuche aus dem Ordensland weithin berühmt. Um das Jahr 2500 VZ kam der Gelehrte, Alchemist und Heilkundige Perucalsas von Mormond nach Dun Mór ins Ordensland und begründet dort die Alchemistengilde Claigeann Cnàmhan, 'Schädel und Knochen', sowie die gleichnamige Akademie für Alchemistische Künste. Perucalsas war der erste, der die Alchemie in den Dienst der Heilkunst stellte und gilt noch heute als einer der größten Forscher auf dem Gebiet der Lehre und Kunde von den Giften. Von der Claigeann Cnàmhan wurden im Lauf der Zeit besonders im Bereich der Arzneien- aber auch der Giftherstellung zahlreiche Apparaturen und Verfahren entwickelt, die man zum Teil bis heute benutzt, etwa Glaskolben, Retorten, auf das Gran genaue Waagen, Destillationsapparate und ähnliches.

Im Jahr 2702 VZ rüstete Argon, imperialer Statthalter der Provinz Ildorien ein gewaltiges Heer und fiel in Arnis ein, um die Drachenlande als weitere Provinz für das Imperium von Ûr zu erobern. Sire Eòin Dunkeld, damaliger Großmeister des Sturmschwerterordens, ein besonnener und erfahrener Mann, vereinte die Streitkräfte des Ordenslandes mit den Heeren Belgraves und Arnis', und schlug die imperialen Truppen in den folgenden Jahren in neun von zwölf Schlachten. Die gewaltigen Unruhen, die nicht lange darauf, etwa ab dem Jahr 2710 VZ, mit dem Beginn der Reiterkriege das Imperium von Ûr und nach und nach den gesamten Süden der Immerlande zu erschüttern begannen, bis sie im Krieg der Ungezählten Tränen gipfelten, wurden im Ordensland aufmerksam verfolgt, auch wenn man nicht selbst davon betroffen war. Doch außer erschreckenden Nachrichten drang zunächst nur wenig bis in den Osten der Immerlande vor. Sire Eòin Dunkeld, noch immer Großmeister des Sturmschwerterordens, bewies einmal mehr seine Weitsicht und Erfahrenheit, und ließ Vorbereitungen treffen, so gut er konnte: so viele Nahrungsmittelvorräte wie möglich anlegen, Heilmittel rationieren, Waffen und Rüstungen in großer Zahl schmieden, Pfeile und Langbögen anfertigen, Festungen Instand setzen, alle waffenfähigen Männer trainieren und ähnliches. Doch als der große Krieg, welcher das Ende des Vierten Zeitalters einläutete, schließlich die Drachenlande erreichte, kam er auf unerwartete Weise.

Die Weiße Arkana von Ceresdor wurde von einer Heerschar Dämonen angegriffen, die nach der Herrschaft über das Mondtor dort trachteten. Sowohl das Ordensland der Sturmschwerter, als auch alle übrigen Herzogslande vereinten ihre Kräfte und sandten so rasch wie möglich ihre Armeen, allen voran die Druiden, die Ritter Combrays, die versammelten Priester aller freien Herzogtümer, sämtliche Templer der Drachenlande und die Ritter des Sturmschwerterordens. Es kam zur Schlacht auf den Klippen, dem Kampf um Kap Taret. Während die vereinten Heere der übrigen Drachenlande sich bemühten, die Stadt zu befreien, stellten sich Druiden, Priester und Schattenjäger den unheiligen Legionen in den Weg, und Magier aller Elemente versuchten, die bereits verlorenen Teile Kap Tarets zu isolieren, um den Vormarsch der dunklen Horden aufzuhalten. Einer kleineren Einheit der Dämonen gelang es dennoch durchzubrechen und die Arkana zu erreichen, doch die übrigen Magier dort sprengten ihre Akademie, das Mondtor, sich selbst und ihre Feinde in die Luft, ehe das Tor erobert werden konnte. Die Explosion war so gewaltig, dass Teile Kap Tarets mit ganzen Abschnitten der Klippen ins Meer stürzten, gewaltige Feuersäulen in den Himmel stiegen, die Erde bebte und die See kochte. Dämonen wie Menschen starben zu hunderten und tausenden und auch das Ordensland verlor in diesem Kampf und der nachfolgenden Jagd auf die überlebenden Höllenkreaturen viele Männer, unter ihnen den Großmeister des Ordens, Sire Eòin Dunkeld aus dem Haus Dunkeld, der letzte seines Namens und seines Geschlechts.

In den ersten Jahrzehnten des Fünften Zeitalters kamen viele Flüchtlinge in die Vier Herzogtümer und auch ins Ordensland, wo der Orden sie willkommen hieß und geschickt ansiedelte, wodurch seine Bevölkerung wuchs und das Handwerk alsbald einen weiteren Aufschwung erlebte, vor allem in der Goldverarbeitung und in der Schmiedekunst. Allerdings bescherte das auch den Elendsvierteln von Lair Draconis, welche tausende Einwanderer zuerst aufnahmen, eine zweite Blütezeit. Selbst die Schmuggler- und Schlägerbanden von einst lebten wieder auf und bekamen so großen Zulauf, dass sie ab dem Jahr 30 FZ ein ernstzunehmendes Problem in der Stadt wurden. Ihre Bekämpfung und Dezimierung dauerte bis ins Jahr 70 FZ an. Als die Große Ostmeer Handelsgesellschaft bis zum Jahr 100 FZ ihre Niederlassungen und Kontore zunächst in den Küstenstädten Hochwalds und Ceresdors, nach und nach auch in anderen Handelszentren der Drachenlande eröffnete, begann eine neue Ära und eine allgemeine Zeit des Aufschwungs im gesamten Osten der Immerlande, so auch im Ordensland. Von Amurs Zorn, der gewaltigen Flutwelle, die im Jahr 377 FZ weite Teile der Nordküsten Hochwalds verwüstete, blieb das Ordensland natürlich verschont, leistete jedoch in den folgenden zwanzig Jahren vor allem mit Gold und Silber Hilfe beim Wiederaufbau. Auch die miserable Witterung und die noch schlechteren Ernten der Hungerjahre ab dem Jahr 400 FZ überstand das Ordensland weitgehend unbeschadet und leistete sowohl Arnis, als auch Hochwald, die am stärksten betroffen waren, Hilfe durch zahllose Lieferungen an Korn, Feldfrüchten, Ale und Saatgut. Im Jahr 481 FZ musste der Orden der Sturmschwerter ein weiteres Mal als Vermittler und Friedenswächter fungieren, als die Entführung und Heirat einer adligen Belgraverin durch einen Laird-Erben von Hochwald zwei mächtige Clans aus beiden Herzogtümern an den Rand einer Fehde führte, die beinahe ein blutiges Ende nahm und leicht in einen Krieg hätte ausarten können. Nicht lange darauf, im Jahr 485 FZ, kam mit Sire Medraut Bethune aus dem Haus Bethune ein ceresdorischer Vendisritter auf den Stuhl des Truchsesses und ins Amt des Großmeisters des Sturmschwerterordens, und damit zum ersten Mal seit Jahrhunderten ein Drachenländer an die Führung der Sturmschwerter, der nicht aus dem Ordensland selbst stammt.  

Im Jahr 508 FZ überschlugen sich in den Drachenlanden die Ereignisse: die Häuser Baile O'Thaugh von Ceresdor und Rossard von Belgrave sollten mit einer Heirat eine seit langem schwelende Handelsfehde beenden, doch auf dem Anwesen bei Ròimh – auf neutralem Ordensland im äußersten Süden der Ballei Comáin – wo die Vermählung und die Feierlichkeiten stattfinden sollten, kam es zur sogenannten 'Bluthochzeit', welche den Gerüchten nach vom Morair Ceresdors, dem alten Owein Talmond selbst, befohlen worden sein sollte. Sämtliche Hochzeitsgäste und das Brautpaar wurden hingemetzelt, und Lord Ailéran Rossard von Belgrave entging mit vier seiner Söhne nur knapp und rein zufällig demselben Schicksal, da ein Hochwasser bei Feolin seine Reise verzögert hatte. Das einzige, das in jenem Jahr – 508 FZ – einen sofortigen, blutigen Rachefeldzug der Rossards verhinderte, waren die Geschehnisse in Lair Draconis, wo sich eine uralte und längst für nichts als eine Legende gehaltene Prophezeiung erfüllte, indem der Drachenthron im Thronsaal des Drachensteins sang. Nur war der Thronsaal zu diesem Zeitpunkt voller Menschen – es war die Stunde der Großen Audienz – und trotz aller Anstrengung des Sturmschwerterordens und der sofortigen Abriegelung der ganzen Stadt konnte in ganz Lair Draconis an diesem Tag kein aus heiterem Himmel aufgetauchter, vermeintlich legitimer Dracayren-Erbe ausfindig, geschweige denn dingfest gemacht werden. Auch die Wochen, Monde und Jahre seither blieben ergebnislos. Dennoch gab das dem Glauben und dem Credo des Ordens neue Zuversicht: nach all der Zeit, nach den zahllosen Jahrhunderten und als selbst die treuesten Anhänger allmählich zu zweifeln begonnen hatten, gab es wieder Hoffnung. Der Orden ist seither überzeugt, dass es irgendwo einen lebenden Nachfahren der Drachenkönige von einst geben muss und er wird nicht rasten oder ruhen bis er ihn gefunden hat.

Die Ereignisse der Bluthochzeit erforderten allerdings ebenfalls die Aufmerksamkeit der Sturmschwerter, denn sie zogen eine neunjährige Blutfehde zwischen dem Haus Rossard von Belgrave auf der einen und dem Morair Ceresdors und dem Haus Talmond auf der anderen Seite nach sich, die mehrmals kurz davor war, in einen handfesten Krieg zwischen Belgrave und Ceresdor auszuarten. Der Orden war mehrfach gezwungen mit starken Kontingenten an den Südgrenzen der Ordenslande aufzumarschieren, um die Streitkräfte der verfeindeten Häuser voneinander getrennt zu halten, zweimal musste die Stadt Port- an-eilean verteidigt werden, sowohl gegen Rossards, als auch gegen Schergen Owein Talmonds, und im Jahr 512 FZ lag mondelang die Binnenschifffahrt auf dem Naryn brach. Nach dem Sturm der Ochsen im Jahr 515 FZ sah sich Sire Carríon Garbh von Montròs, Landkomtur der Ballei Comáin sogar dazu genötigt, damit zu drohen die Grenzen seiner Ballei abzuriegeln und sämtlichen Handel durch den Süden des Ordenslandes zu unterbinden, sollte das Treiben kein Ende finden. Die Wende in dieser Angelegenheit kam erst im Jahr 517 FZ, als das Haus Talmond überraschend ein Friedensangebot machte und der Orden der Sturmschwerter und das Herrscherhaus Belgraves die stolzen Rossards dazu drängten, es anzunehmen.


Einflussreiche Familien und Personen:

Sire Gofraid MacDomnaill, Landkomtur der Ballei Belhacem
Sire Boheman Mac Eanric, genannt Boheman der Stotterer; Landkomtur der Ballei Kildaren
Lady Roibín Laomainn, Landkomturin der Ballei Liatroma
Sire Carríon Garbh von Montròs, genannt Carríon der Raue, Landkomtur der Ballei Comáin

Der Sturmrat, der Rat der Truchsess:
Sire Yrondar Cridhe Cloiche, Yrondar Steinherz, Waffenmeister des Ordens
Sire Regar Reamon, Hüter der Gesetze
Maester Devor von Solimariaca, genannt "Silberling", Schatzmeister
Sire Anselm Mac Eanric, Archivar
Fiskel, genannt das "Ohr", ein Mogbar, Meister der Gerüchte und Herr der Ohrenbläser

Die zwölf "Ersten Ritter" des Ordens der Sturmschwerter und die "Garde des verheißenen Königs":
Sire Gérin Reamon aus dem Haus Reamon, das Erste Schwert
Sire Anséis Rossard aus dem Haus Rossard, das Zweite Schwert
Sire Bèrengiar O'Duine aus dem Haus O'Duine, genannt der Schwarze Bèrengiar, das Dritte Schwert
Sire Ivoir Galbraith aus dem Haus Galbraith, das Vierte Schwert
Sire Laisréan MacRae aus dem Haus MacRae, das Fünfte Schwert
Sire Cearúl MacKayla aus dem Haus MacKayla, das Sechste Schwert
Sire Bèrengiar Ó Ceallaigh aus dem Haus Ó Ceallaigh, genannt der Blonde Bèrengiar, das Siebte Schwert
Sire Briartach Mac Ciardha aus dem Haus Mac Ciardha, das Achte Schwert
Sire Cólman Fearsithe aus dem Haus Fearsithe, das Neunte Schwert
Sire Naomhán Labhradha aus dem Haus Labhradha, das Zehnte Schwert
Sire Darragh Gillagán aus dem Haus Gillagán, das Elfte Schwert
Sire Morann Mar aus dem Haus Mar, das Zwölfte Schwert

Sire Olyfer Lornbrad, Knappe Sire Medraut Bethunes, ein Junge


Weitere wichtige und bekannte, einflussreiche oder mächtige Personen des Ordenslandes:
Parthalán von Scarba, Hohepriester Vendis' in den Tallachan Gaoithe, den Hallen des Windes in Lair Draconis
Galvin von Arisaid, Hohepriester Sithechs in den Tallaichean sàmhchair, den Hallen der Stille in Lair Draconis und Hüter der Gàrraidhean dubh, der "Schwarzen Gärten
Morigain Corst, genannt die Schwarze Morigain, Erzpriesterin der Faêyris im Taigh dà mhòine, dem Haus der Zwei Monde in Lair Draconis, Hüterin des Östlichen Orakels
Niallán Sonnfeuer, eigentlich Niallán MacDaig, Gesegneter Shenrahs im Sonnentempel in Lair Draconis
Neamhain Ó Beacháin, Priesterin Loas im Tùr lasraichean, dem Turm der Flammen von Lair Draconis
Ofeiron der Junge, Erzpriester Anukis' im Anukistempel von Dun Mór
Urarden der Alte, Eichenpriester in Bryn Celidon, Herr der Insel Môn

Mæster Kegmieb Palram, ein Kobold, Meisteralchemist, Erfinder und Gelehrter in Cliath, entschiedener Gegner und Rivale Rnru Tephazots
Khirn anr Askarrym, ein Agnôrin, Meister des Elements Erde, Oberste Gildenmeister der Gilde der Arkanen Künste, Vorsteher des Arkanen Gildenhauses in Lair Draconis und Besitzer der Edelsteinschleiferei Schönerglanz
Rnru Tephazot, ein Kobold, Erzmagier des Elements Feuer und Leiter des Hauses der Feuerbinder, der Zauberschule des Elements Feuer in Lair Draconis, alter Rivale Maester Kegmieb Palrams
Cnàmhamaighstir ('Knochenmeister') Rororth Uriandul, Meister der Alchemistengilde Claigeann Cnàmhan, 'Schädel und Knochen', und Leiter der gleichnamigen Gildenakademie in Dun Mór
Dinmur Eichenschild, ein Zwerg, Gildenmeister der Schmiede, Meisterschmied in Lair Draconis

Te'Ruko Purpurflügel, Herr der Feen von Loch Shin
Fosco Strammgürtel, Anführer und Sprecher der Mogbars von Liatroma, Wirt des Grünen Drachen in Scarba
Berilac Ranugad, Anführer und Sprecher der Mogbars von Comáin
Marmadoc Zweifuß, Anführer und Sprecher der Mogbars von Belhacem

Ánrothán von Feolin, Ealdorman der Großen Ostmeerhandelsgesellschaft und Vorsteher des Kontors in Lair Draconis
Gofraid Galbraith aus dem Haus Galbraith, Ealdorman der Großen Ostmeerhandelsgesellschaft und Vorsteher des Kontors in Dun Mór.

Harma Knochenbrecher, Wirt des Drachenwächters vor dem Westtor von Lair Draconis
Nol der Bär, Wirt des Tanzenden Ebers in Cliath, des größten Gasthauses der Ordenslande außerhalb von Lair Draconis
Casgair, genannt der "Metzger", Wirt der Drei Linden in Dun Mór
Lady Smaragd, eine berühmt-berüchtigte Kurtisane in Lair Draconis, Besitzerin der Roten Mühle

Die Angehörigen der alten tamarlonischen Clans Mac Eanric, MacRae, Reamon, MacKayla, Ó Ceallaigh, Mac Ciardha, Labhrada, Gillagán, Mar, O'Duine, Galbraith und Fearsithe. Vor allem die Häuser Reamon, Labhradha, O'Duine und Mar sind auch heute noch nach wie vor Anhänger der Drachenkönige von einst.


Regionale Fest- und Feiertage:

Auch in den Ordenslanden gelten sowohl die Hohen Festtage des Zwölfgötterglaubens, vor allem aber Vendis' (4. Sturmwind, Tag der Sturmwinde), Loas (12. Sonnenthron, Loafeuer), Shenrahs (1. Beerenreif, Sonnenfeuer), Brans (12. Nebelfrost, Tag der Schwerter), Faêyris (2. Eisfrost, Lichtweihe/21. Langschnee, Julnacht) und Sithechs (1. Nebelmond, Sithechnacht / 21. Langschnee, Wintersonnenwende).

Da das Druidentum jedoch ebenfalls noch vertreten ist, werden mancherorts auch die acht großen Ealarafeste des Zwölfmondes gefeiert. Besonderen Stellenwert nehmen hier Mean Geimhridh, die Wintersonnenwende am 21. Langschnee und Mean Samhraidh, die Sommersonnenwende am 21. Goldschein ein.


Regionale Währungen und Maße:

Es gelten die allgemein üblichen Maße und Währungen.

 

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