~ Das Grüne Herz ~

 

Das Grüne Herz

 

Hauptstadt:
Das Grüne Herz besitzt keine Hauptstadt, in den ganzen Landen gibt es nicht eine einzige größere Ansiedlung, erst recht keine Städte. Der einzige Ort, der so etwas wie einem Dorf nahe kommt, ist das winzige Elay an den Furten des Flusses Ela am Nordrand der Llelar-Ebenen.


Landeswappen:
Die letzten drei Stämme der Faune, die Let ho Lifkar, Let ho Beren und Let ho Baencán, haben ihre eigenen Stammeszeichen, doch kein gemeinsames Wappen und erst recht kein Landeswappen, das allgemein für ihr Refugium als Ganzes gelten würde.

Bevölkerungszahl:
Im Grünen Herzen der Immerlande leben Millionen von Tieren, vor allem riesige Büffel und Wildpferdeherden, doch kaum Angehörige immerländischer Völker, sieht man von den wenigen hundert letzten Faunen einmal ab. Die Anzahl menschlicher Siedler im Grünen Herzen ist verschwindend gering und beträgt wohl kaum mehr als ein Dutzend.

Bevölkerungsanteile:
Die angestammten Bewohner des Grünen Herzens und seiner verschiedenen Gebiete sind die letzten Faune, es gibt kaum Angehörige anderer  Rassen als dauerhafte Bewohner dieser Lande. Im Frühjahr und Spätsommer ziehen allerdings große Karawanen auf der Großen Nordstraße durch diese Gebiete.

Landschaften des Grünen Herzens
Impressionen des Grünen Herzens


Sprachen:
Die Faune sprechen das Faruad, ihre uralte und angestammte Sprache, doch nur einige von ihnen verstehen und sprechen auch die Allgemeinsprache der Menschen oder Brocken anderer Menschensprachen. In den zwei bewohnten Herbergen an der Großen Nordstraße und in Elay spricht man die Allgemeinsprache, ein wenig Ardunaik und ein wenig Tamaraeg.

Regierungsform:
Die drei Stämme der Faune haben jeweils ihren eigenen Häuptling, genannt Letaryn, die wenigen menschlichen Siedler im Grünen Herzen fühlen sich keiner Obrigkeit mehr untertan und bestimmen ihr Schicksal selbst.

Herrscher:
Die Häuptlinge der drei Faunenstämme beherrschen das Grüne Herz, wenn man so will, jedenfalls führen sie ihre Stämme an und sind als Letaryn verantwortlich für das Wohl und Wehe ihrer jeweiligen Völker.

Die Häuptlinge der Faune:
Yashkar, Letaryn des Let ho Beren
Yrsacel, Letaryn des Let ho Baencán
Celavre, Letaryn des Let ho Lifkar

(c) by Immerlan.deLage und Geographische Grenzen:
Das Grüne Herz liegt, wie es sein Name schon verrät, zentral im Herzen des Kontinents der Immerlande und umfasst alle Gebiete zwischen dem Ildorel im Süden, Ardun und dem Wildland im Norden, dem Rhune im Osten und dem Dunkelwald und Larisgrün im Westen.

Klima und Landschaft:
Das Grüne Herz besteht aus den Llelar-Ebenen im Süden, dem Dornengrün im Westen, der  Márinsádh'e im Norden und den Rhuneauen und Gräberhöhen im Osten, und besteht hauptsächlich aus endlosen, baumarmen Grasländern, weiten, ausgedehnten Ebenen und sanften Hügellanden, aber auch aus lichten Auenwäldern im Osten am Rhune, und hat mit dem Dornengrün außerdem auch ein ganz besonders undurchdringliches Waldgebiet. Die Landschaften der Llelar-Ebenen sind fast parkähnlich mit sanften Wiesen voller Wildblumen und kleinen Hainen oder vereinzelt wachsenden Llelarbäumen. Die Rhuneauen sind von lichten Wäldern geprägt, die Gräberhöhen von sanften grasbewachsenen und steingekrönten Hügeln, und die Márinsádh'e schließlich von scheinbar endloser Prärie unter einem noch endloseren Himmel, nur unterbrochen von seltsamen Monolithbergen, die wie verwitternde Ruinen einst gigantischer Türme aus dem Gras emporragen. 


Das Klima im Grünen Herzen weist, schon bedingt durch die Ausdehnung jener Lande, große Unterschiede von Süden nach Norden auf, kann jedoch allerorts allgemein sehr wechselhaft und unberechenbar sein. In den Llelarebenen, den Rhuneauen und Gräberhöhen ist es für gewöhnlich noch gemäßigt und eher mild, mit zwar schneereichen Wintern, aber nicht sonderlich strengem Frost und ausreichend Niederschlägen das ganze Jahr über, während die Sommer gleichzeitig verhältnismäßig warm sind, aber selten wirklich heiße oder trockene Perioden aufweisen. In der Márinsádh'e hingegen können die Winter schon extrem kalt, die Sommer aber auch extrem heiß werden, im Sommer und Herbst toben mit schöner Regelmäßigkeit gewaltige Stürme durch das Land und es gibt das Phänomen des Currven, eines warmen Westwindes, der selbst im strengsten Winter mit einem Mal für laue Tage und einige Stunden Schneeschmelze sorgen kann. Andererseits muss man hier auch das ganze Jahr über - ausgenommen vielleicht im Sonnenthron - mit Morgenfrösten und plötzlich aus dem Nichts kommenden Schneestürmen von Norden her rechnen.

Wichtige Berge und Gebirge:
Das Grüne Herz ist, abgesehen von den Gräberhöhen, ebenes Land, das zwar immer wieder sanfte Wellen und Hügel aufweist, aber keine Höhenzüge oder gar Gebirge sein eigen nennt. In der Márinsádh'e finden sich allerdings mehrere einzeln aufragende, felsige Monolithen, die durchaus die Ausmaße niedriger Berge erreichen und sehr imposant wirken, da sie sich aus den umgebenden Ebenen wie Türme in den Himmel erheben.

Wichtige Gewässer:
Der große Strom des Rhune ist zweifellos das wichtigste Gewässer des Grünen Herzens, der Fluss bildet auch zugleich die Ostgrenze dieses Gebietes und scheidet es von den Steppenlanden des Ostens. Im äußersten Süden, am Rand der Llelar-Ebenen liegt außerdem der Ildorel, der jedoch nicht mehr zu diesen Landen gezählt wird. Weitere Flüsse des Grünen Herzens sind Hranka, Ela und Elarecálin, in den Llelar-Ebenen gibt es außerdem unzählige kleine Quellen und Wasserläufe. Die bedeutsamsten Seen sind das Weiße Labyrinth im Nordwesten der Márinsádh'e, der größte von ihnen ist der Arda'n Ilariel.

Das "Schwarze Horn"
Das "Schwarze Horn" in den Llelar-Ebenen

 

Wichtige Orte, Gasthäuser und Karawansereien:
Die einzigen belebten, festen Orte dieser Lande finden sich entlang der Großen Nordstraße. Es gibt viele Karawansereien, doch nur zwei von ihnen sind dauerhaft bewohnt und werden bewirtschaftet, die übrigen bestehen nur aus leeren, hölzernen Hallen für Vieh und Menschen und einem Brunnen oder einer Wasserstelle. Bewirtschaftete und bewohnte Ansiedlungen sind das Dorf Elay an den Furten des Ela, wo vielleicht zwei Dutzend Menschen und noch einmal halb so viele Faune leben, der große Gasthof "Schwarzes Horn" in den Llelar-Ebenen, und Lersún, eine große Karawanserei in der Márinsádh'e etwa auf halber Höhe zwischen Torhof und Elay. Die unbewohnten Karawansereien entlang der Nordstraße sind, der Reihe nach von Süden nach Norden aufgezählt:  Faun's Rast, Rushka, Aberneth, Cathmor, Deara, Hölzerner Herd und Naim.

Wichtige Handelswege:
Die Große Nordstraße, die einzige Straße von den Herzlanden aus hinauf nach Norden, führt durch die Llelar-Ebenen und die östliche Márinsádh'e über Torhof bis nach Cap Ardun am Nordmeer. Über weite Strecken ist diese "Straße" allerdings kaum mehr als ein breiter Streifen kurzgehaltenen Büffelgrases und die meisten ihrer uralten, buckligen Pflastersteine sind längst schon halb im Borden versunken oder von Pflanzen überwuchert. Erst in Ardun ab Torhof ist diese Straße wieder breit und gut Instand gehalten und verdient den Namen "Straße" auch.

Besondere Örtlichkeiten:
Das Grüne Herz ist reich an besonderen, geheimnisvollen und einzigartigen Orten, etwa die verborgenen Ruinen von  Rósbailemòr im Dornengrün, das Weiße Labyrinth, die Hrankaschluchten und der Currfaor oder Drachenthron in der Márinsádh'e, die uralten Königs- und Heldengräber der Gräberhöhen, die Ruinen von Caer Rhune und Din Emrys in den Rhuneauen, sowie das Tal der Feuersterne und der Ring von Yacalar in den Llelar-Ebenen.


(c) by Immerlan.deRegionale Flora und Fauna:
Die einzigen Wälder des Grünen Herzens sind das Dornengrün, ein besonders dichter und undurchdringlicher Wald, und die Rhuneauen, die sehr licht, parkähnlich und offen sind. Im Dornengrün kommen hauptsächlich Buchen, Eichen, Föhren und Linden, Kastanien, Elsbeeren und Herzbäume vor. Der Baumbestand hier ist uralt und durchwuchert von Brombeer- und Himbeerhecken, von Waldefeu, wildem Hopfen, Waldreben und Baumwürger, Bartmoos und Feenfeuer, das nur hier und nirgends sonst vorkommt. Die vorherrschenden Baumarten der Rhuneauen sind Llelar-Bäume, Silberpappeln, Grauerlen, Silberweiden, Eichen, Eschen und Ulmen. Llelarbäume gibt es nur in den Llelar-Ebenen und an ihrem Ostrand, in den Rhuneauen. Östlich des Flusses kommen sie nicht mehr vor. In den Llelar-Ebenen wachsen vereinzelt außerdem Chinchonabäume, von denen die Kinkinrinde gewonnen wird und die hier ebenfalls endemisch sind.

Die übrigen Gebiete des Grünen Herzens sind Grasländer, in denen Büffel- und Bärengräser, Riesengras, Steppenrispen, Glatt- und Wollgräser, wilder Hafer, Halfagras und andere Federgräser, aber auch Rittersporne, Fingerkräuter, Akeleien und Gauklerblumen, Astern und Katzenpfötchen, Wolfsbohnen, Balsam- und Silbergras, Nachtkerzen, Schwertlilien, Feengras, Seidenflachs, mehrere Heidekräuter, Karden-, Sonnen- und Tarpandisteln, bleiches Mondgras und Goldbeeren vorkommen. Außerdem gedeihen in diesen Prärien eine Vielzahl an heilkräftigen oder aber giftigen Kräutern und Pflanzen, die hier aufzuzählen jeden Rahmen sprengen würde. Die wichtigsten sind Drachenkopf, Tragant, Schafgarbe, Felsennelken, Márinbeifuß, aus dessen Extrakten das beste Mittel gegen das Azurianische Fieber hergestellt werden kann, Wurmsamen, Schwarze Edelraute, Smalnidkas, Siegwurz, Bilsenkraut und Bärenklauen, Hundspetersilie und Hyazinthen, Spitzwegerich und Salbei, Tausendgüldenkraut, Wermut und Beinwell.

(c) by Immerlan.deDas Grüne Herz ist auch die Heimat zahlreicher Tierarten, vom winzigen Moskito bis hin zum gewaltigen Branhorn, das allerdings nur im äußersten Norden der Márinsádh'e vorkommt. Natürlich sind nicht alle der hier aufgezählten Tierarten überall im Grünen Herzen zuhause. Sie bevölkern, je nach ihrem natürlichen Lebensraum, entweder die weiten Grasländer oder aber die lichten Auwälder und das schattengrüne Dickicht des Dornengrüns.

Die charakteristischen Tiere des Grünen Herzens sind Bran- und Bronzebüffel, Gabelböcke, Tarpane und Llelar-Pferde, welche diese Lande in riesigen Herden durchstreifen. Ein Raubtier das untrennbar mit der weiten, offenen Prärielandschaft verbunden ist, ist der gewaltige Grymauch oder Höhlenbär. Dieser riesenhafte Räuber kommt allerdings nur bis in die südliche Márinsádh'e vor, weiter nördlich ist er nicht mehr anzutreffen. Es gibt Schwarzhirsche, Grimbarts, Goldfüchse, Grasfüchse und verschiedene Marderarten, Bisamratten, Rehe, Grashunde, Wildkaninchen, Erdhörnchen, Wühlmäuse, Ziesel, Silberwölfe im Süden und Schattenwölfe im Norden, Rotluchse und noch viele mehr.

Das Grüne Herz bietet Lebensraum für unzählige Vogelarten. Vor allem leben hier Steppenhühner, Fischadler, Rotmilane, Fasane, Habichte, Kornweihen, Liktikas, Wanderfalken, Sithechraben, Wanderdrosseln, Blauhäher, Felsentauben, Rothalsgänse, Seeschwalben und Schellenten, Regenpfeifer, Eisvögel, Reiher und Löffler, Wasseramseln, Störche und Schwäne. Die Llelartrappe ist eine Vogelart, die nur in den Llelar-Ebenen vorkommt. Zahlreiche Reptilienarten sind im Grünen Herzen heimisch, vor allem Massassaugaschlangen, Königsnattern, Sonnenschlangen und Runennattern.

Es gibt Erdkröten, Frösche, Sumpfschildkröten und Saphirsalamander, Stein- und Grasechsen, sowie Grasmolche. An Insekten leben vor allem Stechmücken und Libellen in diesen weiten Graslanden, aber es gibt auch Spinnen wie Graswespen, Runenspinnen und Sauurawitwen. Typische Fischarten der Flüsse und Seen des Grünen Herzens sind Barben und Brachsen, Hechte, Zandern, Barsche, Welse, Zwölfaugen, Forellen, Blaunasen, Huchen, Sterlete und noch zahllose andere.

Vorherrschender Glaube:
Die Faune verehren Ealara und eine Vielzahl von Naturgeistern, Ahnen und andere glorifizierte Heldengestalten aus ihrer langen Vergangenheit. Die wenigen Menschen, die in diesen Landen leben, hängen sowohl dem Ealaraglauben, als auch dem Zwölfgötterkult an.

Wichtige Tempel:
In Elay gibt es einen vergleichsweise winzigen, hölzernen Siltempel mit einem Imugdubschrein und einige weitere, kleinere Schreine für andere der Zwölf Mächte, die jedoch meist aus nicht mehr als einer kleinen Statue am Wegesrand oder an einer Häuserecke bestehen.
 

Wichtige Handelspartner:
Die Faune handeln, wenn sie handeln, vor allem mit den durchziehenden Karawanen, Händlern und Kaufleuten, wobei man sich meist an einer der Karawansereien oder in Elay trifft. Sie tauschen wertvolle Heilkräuter, Felle, Fleisch und manchmal auch ihre Dienste als Jäger oder Führer gegen alles, was ihnen nützlich erscheint oder was sie brauchen können.


Wichtige Bodenschätze und Ressourcen:
Falls in den Landen des Grünen Herzens Schätze wie Metalle und Mineralien im Boden verborgen liegen, so ist davon nichts bekannt, denn die Faune betreiben keinerlei Bergbau, so wie andere Völker es tun. Es gibt jedoch ein paar Lehm- und Tonlagerstätten, so wie Gipskalkvorkommen in diesen Landen, außerdem spülen die Flüsse immer wieder Gold, Kenenore, Moosachate und Flusspate an.


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Geschichte:
Die Geschichte des Grünen Herzens ist untrennbar mit jener der Faune verbunden, doch da dieses Volk keinerlei schriftliche Aufzeichnungen hinterlässt, sondern seine Überlieferungen in Geschichten und Erzählungen weitergibt, weiß man heute nur wenig über die Ereignisse in jenen Landen vor der Ära Tamarlons und der Drachenkönige. Zur Zeit der Neun Königreiche der Ersten Menschen gehörten alle Lande des Grünen Herzens zu Ledonian. Doch das Königreich der Weite ging in den Drachenkriegen unter - und nichts blieb von ihm, außer zerfallenen Ruinen im Tal des Rhune und uralte Gräber lange vergessener Könige und Krieger. Die Faune waren einst ein großes Volk, eine der Gründerrassen, deren Wiege ihren Legenden nach in den Sonnenhügeln im Larisgrün stand. Von dort aus besiedelten sie alle Graslande und Steppen des Kontinents und lebten, bevor die Menschen kamen, überall auf den weiten Ebenen von der Márinsádh'e bis zum Gräsernen Meer. Es gab fünf große Faunenstämme, doch nicht lange, nachdem die Menschen ihre ersten großen Völkerwanderungen begonnen und von Osten her die Immerlande erwandert hatten, sich ausbreiteten und sesshaft wurden, war das Schicksal der Faune besiegelt.

Nicht nur, dass einige Menschenstämme die Faune wegen ihres Äußeren zunächst für Dämonen hielten und sie jagten, mit ihnen kam auch eine Seuche in die Jagdgründe und Gebiete der Faune, der dieses Volk  nichts entgegenzusetzen hatte: die Faune starben zu tausenden am Schwarzen Tod. Vermehrtes Eindringen der Menschen in ihre Gebiete trieb sie weiter und weiter zurück, und mit der Zeit blieben von den einstigen fünf großen Stämmen nur noch drei sehr kleine übrig – bis heute, im Fünften Zeitalter, haben die Faune sich von diesen Verlusten noch nicht wieder erholt, obwohl man sie während der gesamten Herrschaftszeit des Imperiums von Ûr und auch in den Jahrhunderten danach weitgehend in Ruhe lies und ihre Grenzen achtete. Mehr und mehr zogen sich die Faune vor den Menschen und anderen Zivilisationen zurück, wurden misstrauisch und eigenbrötlerischer denn je. Der Kontakt zu anderen Rassen wurde bis auf das Notwendigste abgebrochen und erst in den letzten hundert Jahren etwa sehr zaghaft wieder aufgenommen.

Der Handel mit ihren wilden und halbwilden Pferden, den Tarpanen und Llelarpferden, deren Fellen, mit Heilkräutern aus den Graslanden, mit ihren Waffen und manchmal auch ihrem Wissen und Können, fällt Faunen noch heute schwer. Doch besonders in den Wintern ist Tauschhandel lebensnotwendig geworden, denn sie haben nur noch wenige Möglichkeiten sich ausnahmslos aus der Natur zu bedienen, da ihre Gebiete sich zusehends verkleinert haben.

Einflussreiche oder bekannte Personen:
Neben den Häuptlingen der drei Faunenstämme Celavre, Yashkar und Yrsacel gibt es im Grünen Herzen noch einige andere wichtige oder bekannte Personen.

Gruff Schwarzhorn, Wirt des Schwarzen Horns und Allerlei-Händler in den Llelar-Ebenen, ein ehemaliger Abenteurer und Freund der Faune
Yrscyr, ein alter Faun und Schmied des Schwarzen Horns
Manfriðu, Hetman von Elay und Beschützer des Dorfes
Lavenia, Heilkundige und Wirtin von "Eldenas Schüssel", des großen Gasthofs in Elay
Murks, ein Späher, Fährtenleser und Führer auf der Großen Nordstraße
Symracay, eine Faunin, Späherin, Fährtenleserin und Führerin auf der Großen Nordstraße
Hambrall Graubart, Wirt und Allerlei-Händler des Lersún
Nurkul, ein Narg und Anführer der Grasläufer
Die Grasläufer, eine nargische Söldnertruppe, die regelmäßig zwischen Lersún und dem Schwarzen Horn auf der Großen Nordstraße anzutreffen ist und sich als Karawanenwächter oder Leibwache anheuern lässt
Calven Halbhorn, ein berühmter, einsam lebender Faun und Jäger, der vor allem in der südlichen Márinsádh'e umherstreift
Garid von Faunmarket, ein bekannter Fährtensucher, Pelztierjäger und Entdecker, der vor allem in den Rhuneauen und den östlichen Llelar-Ebenen umherzieht, von den Faunen auch Lorrnkar, "großer Jäger" genannt

Regionale Fest- und Feiertage:
Die Faune, welche dem alten Ealaraglauben anhängen, feiern auch die vier großen Feste der Grünen Erdenmutter. Die wenigen menschlichen Siedler im Grünen Herzen feiern wohl, was ihnen ihr Glaube gebietet, sofern sie den Göttern huldigen. Immer ein Grund zum Feiern sind jedoch die Tage, an denen die großen Karawanen im Schwarzen Horn, in Elay oder Lersún ankommen, ob nun von Norden herunter oder von Süden herauf.


Regionale Währungen und Maße:
Es gelten die allgemein üblichen Maße und Währungen. Die Faune besitzen kein Geld und machen wenn überhaupt Tauschgeschäfte.