~ Der Azurianische Städtebund ~

 

(c) by Immerlan.deKheyris
 

 

 
Stadtwappen: 
Das Wappen der Stadt Kheyris zeigt einen einzelnen, roten Halbmond auf sandfarbenem Grund 
 

Bevölkerungszahl:
Grob geschätzt leben in Kheyris etwa 12.000 bis 15.000 Seelen
 

Bevölkerungsanteile: 
In Kheyris leben hauptsächlich Menschen und nur etwa  5 % andere wie Sandnarge, Halbnarge und sonstige.


Sprachen: 

In Kheyris spricht man die Allgemeinsprache, das alte Hôtha und die Sprache der Sandnarge, ein stark allgemeinsprachlich durchsetzter Dialekt der Dunklen Sprache von einst. 


Regierungsform: 

Kheyris ist ein autonomer Stadtstaat am Synamuris und Mitglied des Azurianischen Städtebundes


Herrscher:

Der "Rat von Kheyris", bestehend aus 
Ysamerano Nachtfuchs, dem Herren der Schattenmesser
Saitath Krallenwächter, dem Anführer der "Roten Korsaren"
A'tire Imhoktis, Herrin der Sklavenhändlergilde
Pershah Patis, Herr der Ziegelhäuser
Hanagalbat Goldbart, Herr der Gewürz- und Morhahändlergilde 
Bel'Adhad Beladh, Herr der Edelsteinhändlergilde
 

(c) by Immerlan.deLage und Geographische Grenzen: 
Kheyris liegt in den Tafarabergen im Süden Azuriens direkt an der Mündung des Farafar in den Synamuris am Fuß des Berges Mezourga. Am westlichen Flussufer gelegen erstrecken sich die Außenmauern von Kheyris von den Flanken des Mezourga zum Fluss und an dessen Lauf entlang bis zur Küste und dem großen, natürlichen Hafenbecken. Außerdem beansprucht Kheyris die beiden Inseln Tafraut und Tifilet für sich, die vor der Küste im Golf von Kheyris liegen. 

Klima und Landschaft: 
Kheyris liegt inmitten der Tafaraberge an der Südküste Azuriens und entsprechend trocken, heiß und lebensfeindlich ist das Klima. Die Stadt wird nur durch den Farafar mit Trinkwasser versorgt, Regen fällt manchmal ein ganzes Jahr lang nicht und der Boden ist viel zu felsig für Ackerbau, weshalb es praktisch kaum Vegetation in der Umgebung der Stadt gibt. Die einzigen Pflanzen, die an den Hängen des Mezourga und rund um die Stadt wachsen, sind Dornsträucher und vereinzelte Büschel harten Wüstengrases, sowie Dornendiwane und Säulenkakteen. Letztere gedeihen allerdings in großer Zahl rund um die Stadt und liefern der Bevölkerung Nahrung.

 

Kheyris
Kheyris 

 
 
Inseln:
Die "Schwesterninseln" Tafraut und Tifilet, die beide im Golf von Kheyris liegen und von der Stadt beansprucht werden.  De facto herrscht Kheyris jedoch nur auf Tafraut und ist in hohem Maß von den Nahrungsmitteln abhängig, die von der fruchtbaren Dschungelinsel kommen. Auf der Insel Tifilet hat Kheyris keinen Einfluss (was die Stadt aber nicht daran hindert, Ansprüche zu stellen).


Wichtige Berge und Gebirge: 
Die Gegend rund um Kheyris ist allgemein gebirgig. "Hausberg" der Stadt ist der Mezourga, an dessen Hängen und zu dessen Fuß sich die Stadt erhebt. Außerdem liegen die Tafaraberge in unmittelbarer Nähe und im Umkreis von etwa 100 Tausendschritt rund um Kheyris.
 

Wichtige Gewässer: 
Der Farafar, der ganzjährig kostbares Trinkwasser nach Kheyris bringt, sowie einige verborgene Quellen am Mezourga sind die Süßwasserquellen der Stadt und ihre Lebensader. Das wichtigste Gewässer ist natürlich das Südmeer und hier der Golf von Kheyris.
 

Wichtige Verkehrswege: 
Der Seeweg nach Tafraut, auch genannt der "Goldene Weg", und die "Straße der Vierzig Tage", eine alte Karawanenroute von Kheyris durch das Treibsandmeer bis nach Naggothyr sind die wichtigsten Handelsrouten der Stadt. Außerdem ist noch der Schattenpfad, eine Bergroute durch das Gebirge von Kheyris über den Sonnenhafen zum Krak von Rixa zu nennen, der jedoch nur zu Fuß oder einem trittsicheren Reittier zu bewältigen ist. Elefanten oder Dreihhörner können den Pfad wegen seiner Schmäle und der schwindelerregenden Abgründe, die sich oft unmittelbar neben ihm auftun, nicht passieren.
 

Besondere Örtlichkeiten:
Im Grunde genommen ist ganz Kheyris ein einziger besonderer Ort: die Stadt besteht nicht aus verschiedenen Vierteln, einer Festung und Wehrmauern wie andere Städte, sondern aus einem einzigen Labyrinth enger Gassen mit in sich abgeschlossenen, burgenartigen Häusern, die wiederum miteinander ein "Ksar" bilden - zahllose kleine Festungen, die sich ineinander verschachtelt zur Stadt selbst zusammenballen, manche prunkvoll, andere schlicht, manche ordentlich, andere heruntergekommen. Die Stadtviertel, die Ksars, vierundzwanzig an der Zahl, sind bis auf einige durchgehende Straßen fast völlig voneinander abgeschottet, und an allen Toren ist Wegzoll zu entrichten, so dass manche Kheyriser nie über die Grenzen "ihres" Viertels hinauskommen.

Des Weiteren ist El Djaim zu nennen, ein riesiges Amphitheater, erbaut nach dem Vorbild der Kampfarenen von Naggothyr und Mar'Varis, welches direkt vor der nördlichen Stadtmauer liegt. El Djaim hat ein Fassungsvermögen von 45.000 Zuschauern - ironischerweise weit mehr als doppelt so viele, wie Kheyris überhaupt Einwohner zählt. Es wurde erst vor kurzem nach nur vier Jahren Bauzeit fertig gestellt und mit dem Blut und Leid zahlloser Sklaven von der Insel  Tafraut errichtet, die dabei zu Tausenden starben.

Weitere besondere Orte innerhalb von Kheyris sind der große Hafen Jorf Lasfar, der an über zweihundert Kais und Anlegestellen zahllosen Schiffen Platz bietet, und der Djemaa el Fna, der "Platz der Gaukler und Spielleute" im Ksar An'fa, ganz im Westen der Stadt.

Außerhalb von Kheyris liegt N'Gif Khabir, ein Plateau etwa fünfzig Tausendschritt nordwestlich von Kheyris, an dessen Rand Wanderdünen immer wieder Stücke des begehrten Wüstenglases freigeben. El Kef, schlicht "der Fels" genannt, ist die große Karawanserei von Kheyris, etwa zwei Tausendschritt nördlich der Stadtmauern direkt am Farafarufer, dort, wo sich die steilen Schluchten des Flusses endlich weiten, sich die einzige passierbare Furt auf Meilen hinaus befindet und die "Straße der Vierzig Tage" nach Naggothyr ihren Anfang nimmt. Auf dem abgeflachten Gipfel des Mezourga, zu dem steile Treppen, genannt "die Tausend" von der Stadt aus hinaufführen, wird jede Nacht zudem das große Leuchtfeuer entzündet, um den Schiffen den sicheren Weg in den Hafen zu weisen.
 

(c) by Immerlan.deRegionale Flora und Fauna:

Zur Pflanzenwelt der Tafaraberge rund um Kheyris wachsen überall, wo es ausreichend Wasser gibt , zahlreiche typische Oasenpflanzen wie Dattel- und Honigpalmen, Halfagräser, Amaranth, Wilde Hirse, und Naramelonen, Akazien und Tamarisken. Es gibt natürlich auch Wüstengräser und Dornstrauchgewächse wie Kameldorn, Menara-Kakteen, Säulenkakteen und Dornendiwane. In der Nähe von Kheyris ist der Pflanzenwuchs allerdings mehr als mager, sieht man von den ausgedehnten "Wäldern" von Säulenkakteen und Dornendiwanen einmal ab. Wirkliche Pflanzenwelt hat die Umgebung der Stadt also nicht zu bieten, doch der Farafar ist reich an Fischen und Schalentieren, ebenso wie die Bucht von Kheyris selbst, und in den Tafarabergen rund um die Stadt leben Bezoarziegen und Felsenspringer in großer Zahl.

Ebenso gibt es Berggnus, Tschakmas und Abula-Affen, Dungazellen, Warthogs, Sulas und Buschschweine überall dort, wo immergrüne Oasen genug Wasser und Pflanzen als Nahrung bieten.  In der Nähe von Kheyris findet man außerdem Sandwölfe und Feneks, Honigdachse, Gumbris und Azuriansiche Streifenhörnchen, Kusimansen, Felsenratten, Springhasen, Blutschwingen, Sandmulle, Wüstenrenn- und Wüstenspringmäuse, Sandferkel und noch vielen weitere kleine und mittelgroße Wüstentiere. Sehr giftige Schlangen wie Sandrassler, Götternajas, Hornvipern und Zornschlangen kommen ebenfalls rund um die Stadt und öfters auch in der Stadt selbst vor, ebenso wie zahlreiche kleinere Reptilien wie Dornschwänze und Grindobolechsen.  An Vögeln leben rund um Kheyris vor allem Hornraben, Rocs, Vendisfalken, Schlangenadler und Geier wie Blutgierer und Knochennager.  


Vorherrschender Glaube:
Nominal herrscht auch in Kheyris der Zwölfgötterglaube vor, tatsächlich werden jedoch außer Amur, Vendis und Loa samt ihrer Archonen praktisch keine anderen Götter in der Stadt verehrt. So manch ein Kheyriser mag vielleicht sogar im Geheimen den dunklen Archonen huldigen, vor allem Zer und Sauura.


Wichtige Tempel:
Der Felsentempel Loas am Fuß des Mezourga im Ksar Almohad, dessen beeindruckendes Tor aus Statuen der Göttin und ihrer Archonen selbst gebildet wird, der Vendistempel im Ksar Mariya und der Amurtempel direkt im Hafen.


Wichtige Handelspartner:
Die übrigen Städte des Azurianischen Städtebundes, die Sommerinseln und die Oasen der Targanomaden in der Sagora, die Silbermeerhanse, sowie der Crak von Rixa und die "Nargenstadt" Torgatul. Gelegentlich wird von einigen toleranter denkenden Kheyrisern, wenn auch widerwillig, ebenfalls mit den Zentauren von Sar Perduin Handel getrieben.
 

(c) by Immerlan.deWichtige Bodenschätze und Ressourcen:
Die Tafaraberge rund um Kheyris sind reich an Metallen und Edelsteinen. Vor allem Kupfer, aber auch ein wenig Eisen, Gold, Silber und Zink wird abgebaut, ebenso wie roter Lehm. Trinkwasser ist in Kheyris reichlich vorhanden und daher eine wertvolle Ressource für anlegende Schiffe oder Reisende. Weitere Schätze der Stadt sind Sklaven, Rauschmittel wie Khif, Moltakis und Morhang, Farbstoffe, Heil- und Arnzeipflanzen, Gewürze, Tabak und Baumwolle von der Insel Tafraut. An Edelsteinen werden vor allem Saphire, Topase und Opale, aber auch Blutjaspis, Amethyste, Türkise, Smaragde, Runensteine, Azurine, wertvolle Sonnensaphire, Rubine, Diamanten, Hyazinthe und Mitternachtssterne geschürft.
 

Hauptimportgüter:
Nahrungsmittel aller Art, die jedoch hauptsächlich von der Insel Tafraut stammen und daher nicht aus einem fremden Land importiert werden müssen, Stoffe, Teer, Holz und Holzwaren aus nördlicheren Landen, Luxusgüter, Stahlerzeugnisse, Vieh und Salz.


Hauptexportgüter:

Sklaven, Kharsifziegel, Kupfer und Kupfererzeugnisse, Moltakis, Morhang, Khif, Heiltränke und Gifte, Traumwein und Mondblumensaft, Gold, Edelsteine, Gewürze (vor allem Pfeffer), Palmöl, Cofea und Tabak. 


Sozialstruktur:

Eine Oberschicht von echtem Adel ist in Kheyris nicht zu finden, dafür stellen vor allem reiche Gewürz-, Opium- und Sklavenhändler die Spitze der Gesellschaftspyramide, gefolgt von den Führern der Roten Korsaren und der Diebesgilden. Kheyris gehört zwar formell zum azurianischen Städtebund, doch die Stimmung in der Stadt ist weitgehend die einer Piratenhochburg geblieben und das Sozialgefüge eine Mischung aus Sklavenhaltergesellschaft, Freibeutertum und goldverliebten Händlern. Die weitaus größte Bevölkerungsgruppe stellen Sklaven, Leibeigene und einfache, bettelarme Arbeiter dar. Auch wenn sich einige wenige Familien in den letzten Jahrzehnten redlich um mehr Rechtschaffenheit, Gebote der Götter und einem Weg aus dem Sumpf menschlicher Verderbtheit bemühen, es will ihnen allein noch nicht so recht gelingen. In Kheyris gelten schon von jeher die Gesetze der Stärke und des Goldes - wer beides hat, ist ein gemachter Mann oder eine angesehene Frau, Mitleid mit Armen und Schwachen dagegen ist ein Luxus, den sich in Kheyris so gut wie niemand leisten kann oder will.
 

Politik:
Kheyris ist als einzige große Hafenstadt im Südwesten Azuriens und wichtiger Handelsknotenpunkt sehr um Einfluss und "gut Wetter" im azurianischen Städtebund bemüht, weiß jedoch gleichzeitig auch um seine Unverzichtbarkeit, die allerdings oftmals überschätzt wird. Wegen der Waren von den Inseln Tafraut wird die Stadt trotz ihrer barbarischen "Gesetze" und den offenen Handelsbeziehungen zu den verhassten Sandnargen geduldet, jedoch mehr widerwillig, als dass sie tatsächlich akzeptiert würde. Kheyris versucht einerseits, sowohl mit den Nargen auszukommen, als auch weder die Templer Rixas, noch die Zentauren Sar Perduins ernsthaft zu verärgern und dabei aus beidem noch Profit zu schlagen - was sich manchmal als etwas zu schwieriger Seiltanz erweist.

Wirklich gefürchtet werden in der Stadt jedoch nur die Templer und die Zentauren, zu denen eine Gesellschaft aus Sklavenhaltern und -händlern, Piraten und Dieben zwangsläufig ein schlechtes Verhältnis haben muss. Unter anderem aus diesem Grund gilt in Kheyris ein striktes Verbot arkaner Magie. Ein altes kheyrisisches Sprichwort sagt: Nur ein toter Arkaner Magier, ist ein guter Arkaner Magier. Zauberer ganz gleich welchen Ansehens und welcher Schule - und ganz gleich, ob sie Zentauren sind oder nicht - dürfen die Stadtgrenzen daher nicht offen überschreiten, noch ihre Kunst in Kheyris ausüben, tun sie es doch, droht ihnen der Tod.


Geschichte:
Zur Zeit des Imperiums von Ûr stand an der Stelle, wo sich heute die Stadt Kheyris befindet, Madrasset, eine der größten zentaurischen Städte Assuarans, auch der "Stern des Südmeeres" genannt. Heute erinnert am Fuß des Mezourga nichts mehr an Madrasset. Nach dem Großen Krieg und den nachfolgenden Zerstörungen am Ende des Vierten Zeitalters wurden die Ruinen der Stadt zu einem Versteck für Piraten, Halsabschneider, Verbrecher und Kriegsflüchtlinge und im Jahr 13 des Fünften Zeitalters schließlich wurde die "Stadt" Kheyris gegründet. Erst etwa dreißig Jahre später wurden die unzähligen kleinen Piratenschiffe und Korsarenbanden der Bucht des Stolzes unter Saman Nasr zu den gefürchteten "Roten Korsaren" vereint und im Jahr darauf prompt zur Flotte der Stadt erklärt.

Im Jahr 85 des FZ, schloss sich die Besetzung der Insel Tafraut an und ihre Ressourcen - Sklaven, Gold,  Edelsteine, Gewürze und verschiedene Opiate - wurden fortan gnadenlos ausgebeutet. Kheyris errichtete in den folgenden zwanzig Jahren zahlreiche Plantagen und Häfen auf der Insel und ab dem Jahr 106 FZ begannen die großen, systematischen Sklavenfeldzüge der Kheyriser gegen die Ashanínka, die ursprünglichen Bewohner Tafrauts, deren Städte im Lauf der nächsten dreißig Jahre alle bis auf eine fielen, während die letzten freien Ashanínka zu einem nomadisch lebenden und verfolgten Volk wurden. Um das Jahr 170 FZ errichtete die Silbermeerhanse der rhaínländischen Südmeerfahrer ihr erstes Kontor auf Tafraut und Kheyris begann seinen bis heute florierenden Handel mit Kaufherren aus den Rhaínlanden. Ab dem Jahr 233 des FZ wurde schließlich auch Kheyris in den azurianischen Städtebund aufgenommen und der Handel erblühte. Da die Nachfrage an Sklaven nun das Angebot des Marktes jedoch bei weitem nicht mehr deckte, begann Kheyris auf der Insel Tafraut Sklaven im wahrsten Sinne des Wortes zu züchten wie Vieh. Zwanzig Jahre darauf, im Jahr 253 FZ, kam es zum ersten großen Sklavenaufstand in Kheyris, der blutig niedergeschlagen wurde. Fünf weitere Sklavenrevolten folgten in den nächsten zweihundert Jahren, die jedoch allesamt grausam für die Aufständischen endeten.

 Im Jahr 341 FZ suchte der vernichtende Tropensturm "Ranu" den Golf von Kheyris heim und richtete furchtbare Zerstörungen im Norden Tafrauts und in Kheyris selbst an, forderte Tausende von Leben, riss einen Teil der Hafenbefestigung fort, vernichtete ein Dutzend großer Schiffe und  die gesamte Opium-Ernte eines Jahres. Infolge dessen errichtete Kheyris auf Tafraut einen großen Vendistempel, um den Gott der Stürme fortan milder zu stimmen.  Mehr als hundert Jahre später, im Jahr 483 FZ tobte der Wirbelsturm "Na-nauk" während der Monsunzeit durch den Golf von Kheyris, verschonte jedoch die Inseln über dem Wind und versenkte "nur" ein halbes Dutzend Schiffe im Südmeer und setzte die Stadt wochenlang unter Wasser. Die Vendispriester predigen seither, dass die Götter Kheyris für ihre Verderbtheit  strafen würden, doch bisher stoßen sie damit in der Stadt auf taube Ohren. Die zahlreichen Sklaven in der Stadt und die Massen der untersten Bevölkerungsschichten in Kheyris sind allerdings ein Vulkan, der jederzeit ausbrechen kann.


Einflussreiche Familien und Personen:
Salman Talal Al-Ma'mun, Emir von Banjul, Wesir des Rates von Kheyris auf Tafraut
Rum Damat Al-Muktadir, Emir von Kalikat und größter Plantagenbesitzer der Insel Tafraut
Chalid Rahman Hanbal, Emir von Tessarnamat auf  Tafraut, genannt "Lord Muskat"
Sawsan Yusriyah, Emira von Purnia auf Tafraut, genannt die "Rose von Purnia"
El Zarka Mansúr, Emir von Jahangir auf Tafraut, Bruder des Choda Mansúr  

Nuh Durimeh, Erzpriesterin Loas im Felsentempel der Göttin
Choda Mansúr aus der einflussreichen Sippe der Mansúr, Saitaths größter Widersacher unter den Roten Korsaren und Kapitän der gefürchteten Ras-al-ghûl ("Dämonenstern")
An Nisr Al-Waqi ("herabstürzender Adler"), Meister der Gladiatorenschule von El Djaim
Failaka al-Dschabir, Kommandant von Sorgenwacht
Sa'ad as Sabah, Herr von El Kef
Munira Meschaan, Herrin der Gaukler und Anführerin der Kharsifschaben
Die Kharsifschaben, eine Gruppe Rebellen und Aufständischer, hauptsächlich Gegner der Sklaverei und Menschen der unteren Bevölkerungsschichten der Stadt
Schardschar von Tenasserim, genannt das Schwert von Kheyris, ein berühmter Gladiator 
Als mächtig und einflußreich gelten noch die Sippen Al-Ma'mun (Ksar Chorassan), Al-Hikma (Ksar Tahir), Hanbal (Ksar Babak) und Al-Muktadir (Ksar Amin)
 

Regionale Fest- und Feiertage:
In Kheyris begeht man keines der großen, rituellen Götterfeste, die beinahe überall sonst in den Immerlanden gefeiert werden, außer Shenrah's Hochtag am 1. Beerenreif... allerdings opfert man hier dem Sonnengott Speisen und Gold, um ihn milde und gnädig zu stimmen. Sofern eine Karawane in El Kef ankommt, ist das in Kheyris jedoch immer ein Grund zum Feiern, ganz gleich wann.
 

Regionale Währungen und Maße:

Die Allgemeinwährung ist gültig. Zusätzlich zu den gebräuchlichen Maßen kennt man in Kheyris wie im übrigen Azurien auch das Tachjumet als Begriff für die 150 Stein, die ein Lastkamel durchschnittlich tragen kann.


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