~ Die berühmten Waffen der Immerlande ~

Claíomh SolaisClaíomh Solais

 

Claíomh Solais, altertümlich auch An cloidheamh solais, bedeutet in etwa das "Schwert des Lichts". Diese Waffe, eine wahrhaft beeindruckende Klinge, besitzt eine lange Geschichte. Claíomh Solais war das berühmte Schwert Siarl Enguerrands, genannt Siarl-y-maen oder Siarl der Große, des Ersten Ritter Brans. Siarl-y-maen war einer der Zwölf Ersten Ritter und lange Jahre Weggefährte Cobrins des Priesters, bevor er Fürst von Sûrmera wurde. Es heißt, Claíomh Solais sei eigens für Siarl den Großen geschmiedet worden, doch ob das der Wahrheit entspricht verliert sich in den Nebeln der Zeit – sicher sind sich die Geschichtsschreiber nur, dass er das Schwert bereits in seinem Besitz hatte und als Waffe führte, als Bran ihn als seinen Ersten Streiter erwählte. Durch Siarls Taten heißt es, wurde Claíomh Solais zur heiligen Waffe und auf ewig dem Gott des Krieges und Kampfes geweiht.


Legenden erzählen auch von einem Schwur, den Siarl-y-maen getan haben soll und der besagt, nur ein Streiter Brans solle in der Lage sein, diese Klinge zu führen.Siarl selbst trug Claíomh Solais bis zu seinem Tode im Jahr 1471 des Vierten Zeitalters. Nach ihm führte sein Sohn und Erbe Ratger Enguerrand, wie sein Vater ein Ritter Brans, das Schwert und in den folgenden dreihundert Jahren noch andere Ritter des Hauses Enguerrand, so lange deren Herrschaft in Sûrmera andauerte. Doch stets und ausschließlich war Claíomh Solais in den Händen eines Branritters oder Brantemplers, als weigere sich die Klinge schlicht, sich von irgendeinem anderen Streiter führen zu lassen, so dass sich Siarls Schwur tatsächlich erfüllte.


Nachdem das Haus Carvat als Fürsten an die Macht kam, verlor sich die Spur des Zweihänders für einige Jahrhunderte, doch sie tauchte in den Händen Hugberts des Schwarzen, Begründer des Hauses Guérmond und ebenfalls ein Ritter Brans wieder auf, der von Imperator Carseth I. als neuer Fürst Sûrmeras eingesetzt wurde. Mit seinem Tod verschwand auch das Schwert erneut und wurde erst im Fünften Zeitalter wiedergefunden, als man Hugberts sterbliche Überreste und mit ihnen auch Claíomh Solais aus seinem Grab holte und ihn feierlich unter großen Ehren in der Ehernen Zitadelle, dem großen Brantempel von Arrassigué zur letzten Ruhe bettete – nicht jedoch das Schwert.


So gelangte der gewaltige Zweihänder in den Besitz des Ordens der Zitadelle, eines Brantemplerordens und wurde ihrem Großmeister übergeben. Seither ist es Tradition und Brauch, dass nur derjenige Großmeister aller Brantempler werden kann, welcher Claíomh Solaisals Waffezu führen vermag. Heute ist das Schwert im Besitz Raginmun Trételgjas, in den Herz- und Drachenlanden genannt der Trencarvel, Großmeister der Brantempler.

Claíomh Solais ist ein wahrlich gewaltiges Schwert, selbst für einen Bidenhänder und wurde aus bestem Wyrmstahl geschmiedet. Mit einer Gesamtlänge von gut 175 Sekheln und einer durchschnittlichen Klingenbreite von gut einer Handbreit besitzt es in der Tat enorme Ausmaße. Die Klinge selbst ist aufwändig gearbeitet und besitzt eine geschwungene Fehlschärfe sowie eine weitere Verbreiterung im oberen Drittel. Die Parierstangen sind in sich gedreht, halbmondförmig gebogen und vergoldet. Außerdem prangt zwischen ihnen ein taubeneigroßer Narnarin. Der lange Griff ist mit Lederumwickelt und der flache Knauf ebenfalls vergoldet. Das Schwert hat ein Gesamtgewicht von fast fünf Stein.

 

 

~ Zurück ~