~ Damaresamrun ~

 

(c) by Immerlan.deDamaresamrun




Hauptstadt:

Hauptstadt des Damaresamrun, des Küstenreiches und Landes der Windelben, ist Faêrtaran, der Mondhafen, in der Bucht von Calabrilden.


Landeswappen:

Das Wappen Damaresamruns zeigt eine silberne Muschel auf blauem Grund.


Bevölkerungszahl:

In Damaresamrun leben um die 600.000 Wesen.


Bevölkerungsanteile:

Den größten Teil der Bevölkerung stellen die Windelben oder Rhaskeda'ya, ist es doch ihr Königreich und ihre Heimat. Abgesehen von ihnen leben in Damaresamrun auch einige Hundert Angehörige anderer Elbenvölker und vielleicht zweieinhalbtausend Feen. Die Feen in Damaresamrun leben unter den Elben und haben kein regionales Oberhaupt oder eine Stadt, die ihnen allein gehören würde.


Sprachen:

Wie in allen Reichen der Elbenlande spricht man auch in Damaresamrun das Shidar. Wenige Gelehrte der Rhaskeda'ya beherrschen auch das Ayaron und in den Hafenstädten verstehen einige selbst die Allgemeinsprache, nutzen sie jedoch nicht untereinander.


Regierungsform:

In Damaresamrun herrscht absolute Monarchie vor, mit einem König über fünf Hohe Häuser, die Fürsten der Elben, und deren Vasallenhäuser, deren Lords und Edle.


Herrscher:

König Shamor Windlied aus dem Haus Ralachaimnir, Hoher König der Rhaskeda’ya, Herr von Faêrtaran und Wächter der südlichen Küsten

Seine Vasallen, die Shu'res der Hohen Häuser Damaresamruns:
Shu're Thraerden Veny'amuris, Herr über  Nuor'Elar
Shu're Larovan Danjafaên, Herr über Syn'Elar
Shu're Kirasen Ari'saigea, Herr über Rynsuniver
Shu're Alvaron Sadyaladir, Herr über Lendarisarnis
Shu'ra Emartha Sîrinshagor, Herrin über Shoshsar


(c) by Immerlan.deLage und Geographische Grenzen:

Damaresamrun liegt im äußersten Südwesten der Elbenlande zwischen Erryn im Norden, dem Silbermeer im Westen, dem Synamuris im Süden und Siam im Osten.  Es ist unterteilt in fünf Lehenslande – Nuor'Elar im äußersten Nordwesten, Syn'Elar im Südwesten, den Ebenen von Rynsuniver östlich des Koironveol sowie Lendarisarnis im Nordosten und den Wäldern von Shoshsar im Delta der Jûlfares.


Klima und Landschaft:
Im äußersten Südwesten der Immerlande gelegen, ist das Klima Damaresamruns regenfeucht und subtropisch mit einer ausgiebigen Regenzeit in den Wintermonden und langen, heißen Sommern. Vor allem während der Regenzeit von Langschnee bis Eisfrost und im Frühling gibt es starke Niederschläge. Schnee hingegen ist in Damaresamrun selbst in den Bergen des Hinterlandes völlig unbekannt. Im Herbst beginnt vor allem im äußersten Südwesten am Kap von Ni'Seril die Zeit der Stürme, bei welchem Drachenvaters Zahn und die Küsten des Landes von schweren Orkanen heimgesucht werden können.

Der Südwesten Damaresamruns ist im Grunde eine Gebirgshalbinsel mit Bergtälern und teils steilen und felsigen, teils flachen, sanft abfallenden Küsten. Der Süden des Königreichs der Windelben besteht aus fruchtbaren Tiefebenen mit Riesengräsern und Bambushainen, im Südosten auch aus subtropischen Monsunwäldern und ausgedehnten Sümpfen, etwa am breiten Delta der Jûlfares. Der Norden Damaresamruns hingegen besteht aus lieblichen grünen Hügellanden und ausgedehnten Grasebenen. Damaresamrun ist subtropisch, farbenfroh und bezaubert vor allem durch die reizvollen Gegensätze seiner unterschiedlichen Landschaften – dort die schroffen, schweigsamen einstigen Feuerberge mit ihren zerklüfteten Hängen, da die im Wind wogenden Ebenen voller blühender Riesengräser, dicht wie seltsame Wälder, dazwischen schattige, labyrinthische Bambushaine. Da  sanfte grüne Hügel, schimmernd im weichen Sonnenlicht, wo der Blick endlos zum Horizont zu schweifen vermag, dort von gleißendem Licht und tiefgrünen Schatten gesprenkelte, undurchdringliche Mangrovenwälder – hier stille Sümpfe mit uralten Baumriesen, überwuchert von  Flechten und blühenden Orchideen,  andernorts lichte und doch geheimnisvolle Khe'lanvinyaitwälder, von der Sonne golden durchglüht und von den Schatten in grünes Zwielicht gehüllt.


Wichtige Berge und Gebirge:

Einziges Gebirge Damaresamruns ist die Yaêlsadya, die Steinschlange, an der äußersten Westküste des Landes, eine Kette erloschener Vulkane, welche jedoch nur Höhen von 800 bis 1600 Schritt erreichen.

Die  Westküsten Damaresamruns
Die Westküsten Damaresamruns



Wichtige Gewässer:

Da die Rhaskeda'ya oder Windelben im Gegensatz zu allen anderen Elbenvölkern Seefahrt betreiben, sind die bedeutsamsten Gewässer dieses Elbenreiches das Dämmermeer und die Jadesee, und hier vor allem die Fjorde Koironveol und Veo'losaî sowie die Bucht von Calabrilden. Die wichtigsten Flüsse Damaresamruns sind Jûlfares, vor allem deren breit gefächertes Delta, Calâimfares und Taenrane. Der größte See des Landes ist der Pantynaraes im Nordosten Damaresamruns, größtes Sumpfgebiet die ausgedehnten Sümpfe von Shoshsar um die Mündung der Jûlfares.  


Wichtige Städte und Dörfer:

Elben kennen und haben zwar durchaus einige Städte, die man auch als solche bezeichnen darf, doch sind ihre Siedlungen oder Dörfer nicht vergleichbar mit denen der Menschen oder anderer immerländischer Völker. Sie drängen weder Häuser oder andere Gebäude, keine Gärten und Grundstücke aneinander oder ballen sie auf engem Raum, umschlossen von hohen Mauern zum Schutz oder versehen mit Bollwerken, zentriert um einen Marktplatz oder Brunnen, den Tempel oder andere bedeutsame Gebäude. Alles ist weit und offen, durchzogen von riesigen Parkanlagen oder sorgsam gehegten Gärten, filigrane Brücken spannen sich über Wasserläufe, die niemand je begradigen würde, nur weil es praktischer wäre, die Häuser stehen nie dicht an dicht, sondern verstreuen sich unter Bäumen, schmiegen sich an Felswände oder nicken einander über Bachufer hinweg zu. Generell ist zu sagen, dass alle Elben eher verstreut und für sich oder als Sippenverband leben, weniger in Städten, weshalb es auch nicht viele von ihnen gibt. Auch im Königreich Damaresamrun gibt es daher nur wenige Orte, die man tatsächlich als Stadt bezeichnen kann, etwa Faêrtaran, Hauptstadt des Reiches und Sitz des Königs, Cai'Taran im Lehen Syn'Elar, Losaîtaran im Lehen Nuor'Elar, Sîrinathyra im Lehen Rynsuniver, Lendariamar im Lehen Lendarisarnis und Sûr im Lehen Shoshsar.


Wichtige Institutionen:

Die Halle Aniras, die Asarida Anira in Cai'taran ist das größte und bedeutungsvollste Zentrum der Heilkunde und Heilmagie der Rhaskeda'ya.
Die Asarida  Saênesrhoynares, die Halle der Wogenharfner, ein Zentrum windelbischer Harfnermagie steht in Tamarunmyr im Lehen Syn'Elar.


Wichtige Verkehrswege:

Die Noath Ilfaya, die Straße der Elben, welche von Carvallen im Weltenbaustumpf im Norden Erryns über Jûlamar, Lomirion, Aramantis, und Insineriach bis nach Faêrtaran führt, und der Danjawyn, der Perlenweg, welcher die Orte Tamarunmyr, Cai'Taran, Losaîtaran, Faêrtaran, Sîrinathyra, Lendariamar, Kail'amar und Sûr miteinander verbindet sind die größten und bedeutendsten Handelswege der Rhaskeda'ya zu Land. Auch die Flüsse Jûlfares und Calâimfares werden von den Windelben mit ihren schlanken Katamaranen oder pfeilschnellen kanuartigen Booten befahren, ebenso wie alle Küstengewässer des Dämmermeeres und der Jadesee. 


Besondere Örtlichkeiten:

Das Elbenreich von Damaresamrun besitzt sowohl zu Land als auch zu Wasser Naturwunder von einzigartiger Schönheit und zahlreiche besondere Örtlichkeiten oder Bauwerke.

Als erstes ist hier wohl das Fächer-Riff in der Jadesee vor der Südküste Damaresamruns zu nennen, nach dem  riesigen Faêyrissichel-Riff südlich der Sidh'Amriel wohl das zweitgrößte Korallenriff der Immerlande. Unter Wasser breitet sich hier eine bizarr-verschnörkelte Welt zerbrechlich anmutender Korallenskulpturen aus, schimmernd in allen Farben. Auch die Jadesee selbst, ein Nebenmeer des Synamuris oder Südmeeres, ist von besonderer Schönheit. Hier und da leuchtet ihr glasklares Wasser abgründig smaragden, weiter draußen glüht es wie tintendunkler Saphir – ein bis zum Horizont reichendes Edelsteintableau schimmernden Blaugrüns. Das Fächer-Riff zieht sich durch dieses Meer wie ein natürlicher Schutzwall vor der Küste in sanftem Bogen von der Bucht von Calabrilden bis vor die Saphirküsten, und nur die Seefahrer der Rhaskeda'ya und die Far'ya von Nar'Amuris kennen die geheimen Stellen, wo eine gefahrlose Durchfahrt in oder aus der Jadesee möglich ist. Zahllose Schiffe der Sterblichen sind im Lauf der Jahrhunderte an den Rändern des Fächers zerschellt und gesunken,  wenn sie die Umsegelung des Kaps der Stürme von Osten her wagten, weswegen das Riff bei den Menschen Azuriens allgemein nur "die Klaue" genannt und meist großzügig umsegelt wird.

Auch das schroffe, felsige Eiland Drachenvaters Zahn mit dem Kap der Stürme, dem südwestlichsten Punkt der Immerlande, ist ein besonderer Ort. Unmittelbar an der Küste um das Kap und die Insel erstreckt sich eine Felsenlandschaft, die sich unter Wasser bis weit hinaus auf das Meer ausdehnt. Die meisten Felsen befinden sich nur einen halben bis 3 Schritt unter der Wasseroberfläche, und ragen mit ihren Spitzen manchmal mehr, manchmal auch gar nicht aus den Wogen. Neben den Felsen an sich geht eine weitere Gefahr von den starken Winden um Insel und Kap aus, die, selbst wenn ein Segelschiff diesen Ort eigentlich weit genug umfährt, es wieder in Richtung Küste drücken, so dass es dann auf die Felsen auflaufen kann – wie gefährlich das Kap der Stürme sein kann beweisen eindrucksvoll die auch hier in großer Zahl gesunkenen Schiffe, die dort als Wracks auf dem Meeresgrund liegen.

Im Westen, an den Gestaden des Dämmermeeres, schließen sich dem Kap der Stürme bezeichnenderweise die Sturmküsten an, die sich beinahe fünfhundert Tausendschritt bis zum Veo'losaî nach Norden ziehen. Bedingt durch die Carvallenströmung nach Süden und die vorherrschenden Windverhältnisse hier ist das Meer nicht nur äußerst stürmisch, auch gigantische Wellen und hohe Brecher kommen überdurchschnittlich oft an diesen Steilküsten und Felsenriffen vor. Die ansonsten einsamen Sturmküsten sind auch die Heimat der gigantischen Jû'leras-Echsenvögel. Nördlich von ihnen, um den Veo'losaî und im Fjord selbst liegen die berühmten Schwarzen Strände von Damaresamrun, Gestade voller feinstem, weichem glitzerndem und mitternachtsschwarzem Sand.  

Mit besonderen Bauwerken hat Damaresamrun ebenfalls aufzuwarten. Als erstes wäre hier natürlich der perlenweiße Danjaska'an auf dem Eiland Drachenvaters Zahn zu nennen, einer der höchsten und schönsten Leuchttürme der Immerlande. Auch die Stadt Faêrtaran mit ihren zahllosen Kanälen und Wasserstraßen sowie ihren unzähligen Brücken muss hier erwähnt werden, ebenso wie die schwimmende Stadt Sûr in den Sümpfen von Shoshsar oder die Vendisayrkis, die Krone des Windes, ein architektonisch absolut einzigartiger und wunderschöner Tempel zu Ehren Vendis und seiner Archonen.


(c) by Immerlan.deRegionale Pflanzen- und Tierwelt:

Im größtenteils  subtropischen Damaresamrun gedeiht eine ungeheuer vielfältige, üppige Pflanzenwelt, die wiederum zahlreichen Tierarten Nahrung und Lebensraum bietet. Charakteristisch für Amitaris Schöpfung in Damaresamrun sind Lyrchadês, Badanêfernes, Fernsarnaes und Arisfernes, Zuckerrohr und nahezu alle Arten subtropischer Süßgräser, Bambus und Papyrus, Bäume wie Uakin- und Fächerpalmen, Rismâne'sarnaes oder Korallenbäume, Aurisyâmelsarnaes, Dîdanes, Drôsarnaes, Mioyas, Rynfeigen, Damarasarnaes, Karambolen und Banyanbäume um nur einige zu nennen. In den Sümpfen von Shoshsar wachsen zudem  zahlreiche Khe'lanvinyait-Gewächse wie Caid Khe'lanvinyait, Anmen Khe'lanvinyait und Nôr Khe'lanvinyait. In den Bergen der Yaêlsadya gedeihen neben den hier endemischen Glutpalmen vor allem Farn- und Bambuswälder, in höheren Lagen wachsen Flechten und Moose, diese jedoch reichlich und in einer unglaublichen nuancierten Vielfalt von Grün-, Blau- und Bronzegoldtönen.  Die fruchtbaren Graslande Damaresamruns zwischen den Bergen im Westen und den tropischen Sumpf- und Regenwäldern des Ostens am Delta der Blauwasser sind vor allem von Süß- und Riesengräsern bewachsen. Dort gedeihen Goldstrauß- und Napiergräser, Zuckerrohr, Silberhaar, Riesenschilf und Elefantengras sowie eine unüberschaubare Anzahl von Kräutern und Blumen.

Für die Tierwelt Damaresamruns sind die hier endemischen Pakunjas, Jûl'erases, und Dornes – eine Riesenkrebsart, die ausschließlich in der Jadesee vorkommt – besonders kennzeichnend. Doch im Reich der Windelben leben noch viele weitere Tierarten, sowohl fragile Grasläufer als auch gewaltige Shjelterynoes, dazu Koironfanâes, Narjûlfâllaes und Caidshotores, Famolyne, Pedwarlares, Tyrianhirsche und Grainonlares. Die größten Raubtiere sind Sonnenbären und Shjelashunjaes, doch in den Sümpfen von Shoshsar leben auch gefährliche räuberische Echsen, die Svalmôres. Es gibt unzählige Vögel, sowohl Seevögel, als auch Sing-, Götter-, und Raubvögel jeder Art und Größe, farbenprächtige Schreivögel ebenso wie Gänse- und Hühnervögel, Pararuas und Nalinis.

(c) by Immerlan.deAn den Küsten finden sich zahlreiche Amuriskhores, Maskenseeschwalben, Prachtfregattvögel, Purpurfußtölpel, Laysanes und Helmalbatrosse, Loa-, Perlen- und Dickschnabelmöwen, Hornalke, Amursegler und noch viele mehr. Über den Grasebenen ziehen Schlangen- und Goldadler ihre Kreise, es gibt Rußmamos und Illiripararuas, schwirrende Nalinis wie Rubinfunken, Blauflügel- oder Marmornalinis, majestätische Saphirsichler, Kerurus und Smaragdarassaris, schillernde Blaufeuerschwingen und noch unzählige weitere. Es gibt eine Vielzahl von Reptilien, vor allem Meerechsen, Drusenköpfe und Hornleguane, leuchtend bunte Geckos, weiß schimmernde Alabaster- und tiefgrüne Smaragdboas. Auch zahlreiche Insektenarten kommen in Damaresamrun vor, Bienen, Stechmücken, Schrecken und Ameisen und natürlich zahlreiche farbenprächtige Schmetterlinge jeder Form und Größe, für die das Land besonders berühmt ist, etwa Losaîniandis, Amrielolires, Tengaralach, Saigearîles und noch viele mehr. Es gibt seltsam anmutende Spinnentiere, giftige Skorpione und schreiend bunte Käfer, manche nur so klein wie ein Samenkorn, andere so groß wie Wildschweine.

In den Küstengewässern tummeln sich Archelonschildkröten, die zur Eiablage auch an die Strände der Jadesee kommen, und im südlichen Silbermeer  gibt es Schwert- und Speerfische, Stachelmakrelen, Haie, Schwalbenfische, Seehasen, Drachenfische, Silberkrabben, Langusten, Marline, Rote und Weiße Tunas, welche besonders gern von den Rhaskeda'ya gefischt werden. In der Jadesee, einem Nebenmeer des Synamuris, findet man Schwarz- und Bronzefarlire, Shjelatans, Drachenwale und finstre Muränen, farbenfrohe, bunte Schwarm- und Rifffische, vor allem natürlich im Fächerriff, Königs- , Rotfeuer-, Kugel- und Igelfische, Seeschlangen, Zackenbarsche, Seesterne, Seeigel und zahlreiche Muschelarten.


Vorherrschender Glaube:

In Damaresamrun herrscht wie in allen Reichen der Schönen der Zwölfgötterglaube vor. Neben Shenrah und Faêyris werden vor allem Vendis, Amur, Lyr, Inari und Amitari verehrt.


Wichtige Tempel:

Die großen Tempel der heiligen Stadt Tianmen im Götterhain von Logren sind natürlich auch für die Rhaskeda'ya die bedeutsamsten heiligen Kultstätten, doch auch in Damaresamrun gibt es einige besonders schöne Tempel, etwa die Asarida Lendaries, die "Halle der Schmetterlinge", der große Amitaritempel in Sûr oder die Vendisayrkis, den Vendistempel von Losaîtaran.                  
 

Wichtige Handelspartner:

Die Elben treiben seit dem Ende des Vierten Zeitalters fast ausschließlich nur noch untereinander Handel und die Rhaskeda'ya sind hier keine Ausnahme, so dass die vorrangigen Handelspartner Damaresamruns natürlich die übrigen Elbenreiche sind, also Siam, das grüne Tal von Erryn, Logren und natürlich die Stadt der Far'ya, Ama'ruanto'saênes  in Nar'amuris.


(c) by Immerlan.deWichtige Bodenschätze und Ressourcen:

Damaresamrun verfügt über einige wertvolle mineralische Bodenschätze, vor allem über Obsidian und Loagesteine wie Basalt und Bims. Ferner finden sich in der Yaêlsadya auch Edelsteine wie verschiedene Achate und Opale für welche diese Berge besonders berühmt sind, etwa Feuer-, Honig- und Himmelsachate, gewöhnliche Achate und Sardonyxe, aber auch Mond-, Meeres - und Feenopale. Außerdem finden sich in der Yaêlsadya hin und wieder auch die berühmten Sternsaphire.

Im Norden der Yaêlsadya liegen auch nennenswerte Vorkommen von Gold, Kupfer und Eisenerz. Der wahre Reichtum Damaresamruns liegt jedoch in seinen fruchtbaren Böden und im Fischreichtum der Jadesee und des Dämmermeeres.


Hauptimportgüter:

Sowohl edle, als auch unedle Metalle und Metallerzeugnisse jeglicher Art, Sommerwein, allerlei Luxuswaren, Räucherharze und Holzwaren, Nutzvieh und noch vieles mehr.


Hauptexportgüter:

Verschiedene Reisarten, vor allem Jasminreis und Roter Bergreis, Tee, feine Wollstoffe und -tuche, natürlich hauptsächlich aus wertvoller Pakunjawolle, Fisch- und Fischereierzeugnisse, Perlen, Schildpatt und Perlmutt, wertvolle Hölzer, Bambus, Feldfrüchte und allerlei Nahrungsmittel, verschiedene sonstige Nutzpflanzen wie Heil-, Gift- und Färberpflanzen, Gerbrinden, Papyrus, rhaskeda'yasche Flechtkunst und noch vieles mehr.


Sozialstruktur:

Wie überall in den Elbenlanden, so herrschen auch in Damaresamrun die althergebrachten Sippenstrukturen der Schönen vor. Diese unterscheiden sich deutlich von den Gefügen in menschlichen Gesellschaften und Kulturen. Das Gemeinwohl ist auch den Rhaskeda'ya oder Windelben höchstes Gut und erstrebenswertestes Lebensziel, nicht etwa persönlicher Reichtum und dessen Vermehrung. Der Gedanke, dass irgendein Silberelb, ganz unabhängig von seinem Stand, weniger wert wäre, als ein anderer, ist ihnen völlig fremd. Jeder Rhaskeda'ya, ganz gleich, wo sein Platz sein mag, versteht sich selbst zunächst als Diener und zwar eines gemeinsamen Anliegen, einer höheren Sache, wenn man so will – dem Wohl aller, der Harmonie der Gemeinschaft und der Bewahrung aller göttlicher Schöpfungen. Adel verstehen Elben nicht zuallererst als Privileg, sondern vor allem als Verantwortung dem König, dem eigenen Haus und dem ihnen anvertrauten Land mit allem was darauf lebt, gegenüber


Politik:

Damaresamrun hat wie alle Elbenkönigreiche ein festes Bündnis mit den übrigen elbischen Landen, also Siam, Logren, Nar'Amuris und dem Grünen Tal von Erryn, die vereint sind unter dem Hochkönigsbanner. Zu den Menschenlanden bestehen keinerlei Beziehungen, weder auf Handelsebene


Geschichte:

(Text kommt noch)


Einflussreiche Familien und Personen:

Shu'ra Rilaria Faêndanja aus dem Haus Amu'ria, Hohe Gemahlin König Shamor Windlieds, Königin der Rhaskeda'ya
Shu're Assirshar aus dem Haus Ralachaimnir, Shamor Windlieds ältester Sohn und Erbe, Prinz der Rhaskeda'ya
Cera'sham Seefeuer aus dem Haus Ralachaimnir, Nauarch des Südens, Hüter der Jadesee, Prinz der Rhaskeda'ya
Shasansa aus dem Haus Ralachaimnir, Prinzessin der Rhaskeda'ya
Lera'sombra aus dem Haus Ralachaimnir, Prinzessin der Rhaskeda'ya

Shu're Seresdor aus dem Haus Veny'amuris, Nauarch des Westens, Hüter der Sturmküsten
Shu're Serar aus dem Haus Tianleras, Erzpriester Vendis  in der Vendisayrkis von Losaîtaran
Shu'ra Shanmasesha aus dem Haus Anmenondrôgar, Gesegnete Amitaris in der Asarida Lendaries in Sûr
Shu're Eshyndor aus dem Haus Galaranayrkis, genannt Eshyndor Windwanderer, Hohemagier des Elementes Luft in Faêrtaran
Shu'ra Naraona aus dem Haus Dorne, Meisterharfnerin Damaresamruns und Herrin der Wogenharfner
Shu'ra Airisona aus dem Haus Sîrinshagor, Anira von Cai'taran und Leiterin der Asarida Anira
Shu're Alasdilon aus dem Haus Aristyral, Schiffsherr der Nirliahan, ein berühmter Seefahrer der Rhaskeda'ya
               
Die Angehörigen der Hohen Häuser der Rhaskeda'ya und deren Vasallenhäuser sind namentlich:
- Veny'amuris und dessen Vasallen, die Häuser Ladirvar, Dorne, Amu'ria und Ni'ria
- Danjafaên  und dessen Vasallen, die Häuser  Galaranayrkis, Amuriach, Anmenondrôgar
- Ari'saigea und dessen Vasallen, die Häuser  Nôrkea, Valayar, Amursin, Farnina.
- Sadyaladir und dessen Vasallen, die Häuser Shunj'aêril, Vendiscala und Tianleras
- Sîrinshagor und dessen Vasallen, die Häuser  Niâsesriach, Dâa'niniana, Yaononvar und Aristyral


Regionale Fest- und Feiertage:
Es gelten die vier großen Feste des Zwölfgötterglaubens: Faêyrisnacht am 2. Nannar, Inarinacht am 30. Voshor, Shenrahs Hochtag oder Sommersonnenwende am 24. Sanjar, Sithechnacht oder Allerseelen am 1. Nebrar. Weitere hohe Feiertage sind die Wintersonnenwende am 21. Cholar, der Imhoê'Avidar, der "Morgen der Hoffnung" am 3. Dramor, jener Tag, an welchem die Elben nach der langen Zeit der Schiffsjahre endlich die Westküsten der Immerlande erblickten, und das Sommerfest, ein alljährlich stattfindendes Turnier- und Marktspektakel vom 2. - 8. Ceniar. Alle zwölf Jahre wird zu Beginn des Sommerfestes außerdem der "Tag der Eiderneuerung" gefeiert, bei welchem die Fürsten der Elbenhäuser und ihre Vasallen dem Haus Relavendis ihre Treue und ihre Gefolgschaft bekräftigen.

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Elbische Münzen


Regionale Währungen und Maße:

In den Elbenlanden gilt die elbische Währung. Die Allgemeinwährung wird jedoch zum Handeln mit den Sterblichen ebenfalls genutzt.

 

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