~ Geographica ~

 

Der Kontinent der Immerlande wird im Westen vom Silbermeer, im Norden vom Kalten Ozean, im Osten vom Stillen Ozean und im Süden vom Synamuris oder Südmeer begrenzt. Er ist der einzige bisher bekannte und erforschte Kontinent Rohas und liegt auf der Nordosthemisphäre des Planeten. Die Immerlande besitzen - ohne die zugehörigen Inseln - eine gewaltige Gesamtfläche. Sie haben eine Nord-Süd Ausdehnung von etwa 7200 Tausendschritt, gemessen 'wie der der Drache fliegt', sowie eine Ost-West Ausdehnung von etwa 10.100 Tausendschritt an der breitesten und 6400 Tausendschritt an der schmalsten Stelle. Ihre Diagonale, gemessen vom Ginnungagap im äußersten Nordosten bis zu Drachenvaters Zahn im äußersten Südwesten, weist eine Länge von gut 11.600 Tausendschritten auf.


Die Immerlande sind wenig gegliedert und bestehen zu etwa gleichen Teilen aus Waldgebieten, offenem Gras- und Weideland, Wüsten und den übrigen Regionen wie ewigem Eis, Gebirgen, Wasserflächen und Sümpfen. Die Küstenlänge ist im Verhältnis zur großen Fläche eher gering und weite Teile der südöstlichen und südlichen Wüsten sind unbewohnbar. Der Kontinent der Immerlande umfasst eine Hauptlandmasse mit der Halbinsel Immerfrost im Nordwesten und wenigen Inseln vor der Nord-, West- und Südküste. Die größte Insel des Kontinents ist Barsa im Nordosten, westlich des Kontinents liegen nur kleinere vorgelagerte Inseln und im Südmeer schließlich die Inseln Tafraut, Tifilet, die Sidhavendis und das Archipel der Sommerinseln im Südosten vor der Rubinküste. Aktive Vulkane gibt es nur im hohen Norden auf Barsa, im Riatyr Arduns, in der Grünen See und im äußersten Südosten an der Rubinküste und auf den Sommerinseln. Erdbeben sind sehr selten, da die Immerlande nahezu gänzlich auf einer einzigen Erdplatte liegen.

 

Die Immerlande in Daten und Zahlen

 

Die größten Wüsten


Die Wüsten der Immerlande sind öde, entweder völlig vegetationslose oder sehr vegetationsarme Gegenden, vornehmlich im Süden des Kontinents. Es gibt jedoch auch Eiswüsten in Immerfrost und in den Eisigen Öden, und Entdecker, Abenteurer und Naturforscher nehmen an, dass es auch Kälte- oder Eiswüsten in Gronaland gibt. Ursache für die Wüsten sind entweder fehlende Wärme  in den Eiswüsten des Hohen Nordens oder aber Wassermangel und hohe Temperaturen in den Trocken- und Hitzewüsten Azuriens und an der Rubinküste. Die folgenden Wüsten sind, soweit die Gelehrten es wissen oder vermuten, die größten Wüsten der Immerlande.

Wüsten

Name
Lage
   
Wüste Malab
Rubinküste
Sagora
Azurien
Sacaleynda
Azurien
Treibsandmeer
Azurien
Kristallwüste
Immerfrost
Hôth
Azurien
Yorth'la San
Rubinküste
Lebensend
Rubinküste

 

Die größten Wälder


Wälder sind Pflanzenansammlungen und Formationen, die im Wesentlichen aus Bäumen bestehen und so große Areale bedecken, dass sich in ihnen charakteristisches Waldklima entwickeln kann. Es gibt Laub-, Nadel- und Mischwälder und sie kommen in den unterschiedlichsten Klimazonen vor, vom borealen Nadelwald der nördlichen Taiga bis zu den tropischen Dschungeln des Südens, weswegen ihr Erscheinungsbild alles andere als einheitlich ist.

Wälder

Name
Lage
   
Dunkelwald
Norden
Larisgrün
Herzlande
Nordwestliche Taiga
Immerfrost
Nordöstliche Taiga
Ardun und Normand
Nachtwald
Ostlande
Faêrsîrin
Elbenlande
Siam
Elbenlande
Eldoraim Sarnis
Elbenlande
Sar Perduin
Azurien

 

Die höchsten Gebirge


Gebirge bestehen für gewöhnlich aus Gebirgszügen, also zusammenhängenden Gruppen mehrerer Berge. Man unterscheidet zwischen Mittelgebirgen und Hochgebirgen anhand ihrer Höhe, die Grenzen liegen hierbei - je nach Region der Immerlande - zwischen 1000 und 1500 Schritt. Es gibt mannigfache Erscheinungsformen von Gebirgen, die sich nicht nur in ihrer Höhe, sondern auch in Aussehen, Klima, Pflanzen- und Tierwelt, sowie den vorherrschenden Gesteinsarten stark unterscheiden können.

Name
Lage
Höhe
     
Wolkenthron
Normand und Laigin
9000 Schritt
Drachendornen
Herzlande
6250 Schritt
Yorundar
Rubinküste
6041 Schritt
Faêranathares
Elbenlande
5710 Schritt
Mondfallgebirge
Azurien
5640 Schritt
Nebel- oder Karkaarberge
Rubinküste
5539 Schritt
Aschenberge
Rubinküste
5430 Schritt
Nordwall
Immerfrost
5400 Schritt
Wyrmschwanz
Herzlande
4810 Schritt

 

Die höchsten Berge


In den Immerlanden gibt es zwölf Berge mit über achttausend Schritt Höhe und sie alle finden sich dicht an dicht in den himmelsstrebenden nördlichen Gebirgsmassiven des Wolkenthrons. Der höchste Berg der Immerlande jedoch ist der Zornstein, der sogar eine Höhe von neuntausend Schritt erreicht und auf dessen eisigem Gipfel der Legende nach ein uralter Frostdrache, schläft.

Berge

Name
Höhe
   
Zornstein
9000 Schritt
Sagarmatha
8874 Schritt
Inukayana
8852 Schritt
Massaliq
8776 Schritt
Nuuklaliq
8690 Schritt
Chóls Thron
8624 Schritt
Eislanze
8613 Schritt
Schattendorn
8600 Schritt
Froststyn
8585 Schritt
Diamir
8495 Schritt
Liath Beinn
8260 Schritt
Londranagar
8090 Schritt


Die höchsten aktiven Vulkane


Vulkane - oder Feuerberge - sind Berge, die in ihrem Inneren durch Schlote, Hohlräume und Höhlungen in ihrem Gestein Verbindungen zum Erdinneren haben. Wenn sie ausbrechen, speien sie das "Blut Rohas", also Magma und Lava, flüssiges Gestein, Rauch und Aschewolken oder sogar giftige Gase und Dämpfe aus.

Vulkane

Name
Lage
Höhe
     
Samūkamoths
Riatyr
6050 Schritt
Samōdagsbairgs
Riatyr
5990 Schritt
Schattenthron
Aschenberge
5674 Schritt
Aschenbrut
Aschenberge
5200 Schritt
K'rul Chelain
Aschenberge
4850 Schritt
Meshthotem
Aschenberge
3790 Schritt
Loas Thron
Riatyr
3270 Schritt

 

Die längsten Flüsse


Flüsse gibt es außerhalb des Ewigen Eises und in den großen Wüsten überall in den Immerlanden, sowohl große, als auch kleine. Äußerst reich an Flüssen, Bächen und Wasserläufen sind das südliche Immerfrost, die Rhaínlande, Normand, Laigin und Teile der Drachenlande.

Flüsse

Name
Länge
   
Faranfar
2900 Tausendschritt
Rhaín
2850 Tausendschritt
Seelenfluss
2450 Tausendschritt
Rhune
2160 Tausendschritt
Elayor
2145 Tausendschritt
Blutfluss
1800 Tausendschritt
Narthak
1700 Tausendschritt
Abhainnòr
1450 Tausendschritt

 

Die größten Seen


Es gibt viele Seen in den Immerlanden, vor allem in den gemäßigten und nördlichen Breiten und die meisten von ihnen bestehen aus Süßwasser. Jedoch nicht alle, der Gaedil in Azurien etwa ist ein Salzwassersee. Die Gelehrten und Entdecker der Immerlande nehmen an, dass auch in den unbekannten Tiefen des Dunkelwaldes zahlreiche und vielleicht sogar sehr große Seen verborgen liegen, doch da über diese fremdartigen und geheimnisvollen Wälder noch kaum etwas bekannt ist, lässt sich das natürlich nicht mit Bestimmtheit sagen.

Seen

Name
Lage
   
Ildorel
Herzlande
Argwathiel
Azurien
Spiegelsee
Immerfrost
Verdsee
Herzlande
Riuhtoajärvi
Immerfrost
Arisvindir
Elbenlande
Fae'rel
Elbenlande
Aurinkovesi
Immerfrost
Gaedil
Azurien

 

Die größten Sumpfgebiete


Es gibt einige größere Feuchtgebiete in den Immerlanden. Vor allem die Rhaínlande sind bekannt und berühmt für ihre zahlreichen und zum Teil gefährlichen Moore und Sümpfe, aber auch andernorts gibt es solche Gebiete. Andere Bezeichnungen für Sumpfland sind Moor, Au, Ried, Marsch und Fenn.

 

Sümpfe

Name
Lage
   
Sümpfe von Nedserd
Herzlande
Sümpfe von Dunwar
Rhaínlande
Sümpfe von Shoshsar
Elbenlande
Karmarg
Ostlande
Okalasümpfe
Ostlande
Der Tiefe Grund
Herzlande
Torunonmôr
Rhaínlande

 

Die bekanntesten Wasserfälle


Es gibt zahllose große und kleine, hohe und niedrige, gewaltige und eher kleine, unspektakuläre Wasserfälle in den Immerlanden und die meisten von ihnen tragen wohl noch nicht einmal einen Namen. Doch einige haben es aufgrund ihrer Größe, ihrer Höhe oder Schönheit geschafft, die Völker der Immerlande zu beeindrucken und sollen hier Erwähnung finden.

Wasserfälle

Njardas Fall

Der höchste Wasserfall der Immerlande findet sich in den Faêranathares in den Elbenlanden, wo sich die eisigen, silberweißen Quellwasser des Flusses Jûlfares über die Westflanke des Venyatamara, der Drachenlanze, 1846 Schritt tief zu Tal stürzen. Njardas Fall nennt man den glitzernden Wassersturz, der sich am Fuß der Drachenlanze in einem tiefen Felsenbecken sammelt. Von dort aus durchfließt er als Jûlfares die Ebene von Arnany, bis er bei Sûr die Jadesee erreicht.


Der Vînnarfall

Ein weiterer sehr beeindruckender Wasserfall der Immerlande findet sich am Südostufer des Ildorel, dort, wo sich der Fluss Sorany über ein Dutzend Felsstufen und Gesteinssimse etwa vierzig Schritt in die Tiefe stürzt und in den Ildorel ergießt. Die Stadt Vînnar liegt direkt südlich des Wasserfalls und die Feste erhebt sich auf steilen Felsen inmitten der tosenden Fluten.


Der Faênfar

Der grandiose Faênfar im Feuerbogen in Ardun gilt als einer der schönsten Wasserfälle Rohas, wenngleich er weder beeindruckend groß, noch breit ist. Über zwei große Basaltstufen stürzen die Quellen des Rauthrunjo etwa 30 Schritt tief herab aus schmalen Felsspalten. Durch Gischt und Sprühnebel schweben an sonnigen Tagen stets Regenbögen über dem Wasserfall, was ihm seinen Namen "Goldener Fall" eingetragen hat.


Weitere berühmte Wasserfälle der Immerlande sind die Katarakte des Rhûne, die Dynjandifälle und der Hafragilsfoss auf Barsa, die Fälle von Tis Issat der Grauschlange in Nordostazurien, die Eas Liath in Laigin, der Sateenkaarivesiputous oder Regenbogenwasserfall in Immerfrost, der Trollforsen und die Forsakar in Normand, und noch viele weitere mehr.

 

Die größten Inseln der Immerlande


Die Immerlande besitzen nur wenige den Küsten vorgelagerte Inseln und noch weniger Archipele, also Ketten oder Gruppen zusammengehöriger Inseln. Das größte Inselarchipel sind die Sommerinseln im Südmeer oder Synamuris, das zweitgrößte die An t-Eilean Fada vor der Küste Laigins im Stillen Ozean. Die größte Insel der Immerlande ist Barsa im Kalten Ozean.

Inseln

Name
Lage
   
Barsa
Eismeer
Sokatra
Synamuris
Dortoka
Synamuris
Kura'kura
Synamuris
Asiru
Synamuris
Mêrlaron
Synamuris
Marzamorr
Synamuris
Allallanka
Synamuris
Chrysé
Synamuris
Aio'lya
Synamuris
Tafraut
Synamuris
Avalea
Synamuris
Nirmonar
Eismeer
Tarekaja
Synamuris

 

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