~ Die Elbenlande ~

 

 

Im äußersten Südwesten der Immerlande liegen die verborgenen und von der mächtigen Magie ihrer Könige streng geschützten Reiche der Elben. Einstmals waren ihre Grenzen jedem Wanderer, der mit freundlichen Absichten kam, offen und viele Gelehrte und Barden der Altvorderenzeit besingen noch heute die Wunder ihrer Lande. Doch nach dem Großen Krieg am Ende des Vierten Zeitalters, boten die Elbenkönige ihre vereinte Macht auf und umgaben all ihre Reiche mit einem Banngürtel aus Nebeln, Blendwerk, Zauberei und Schatten. Menschen und Andere, die unter den Elben gelebt hatten, wurden vertrieben und mussten die Lande der Schönen verlassen. Die Mondtore im Faêrsirin wurden all jenen, die nicht von elbischem Blute sind - mit Ausnahme der Feen - verschlossen und so ist es bis heute. Niemand außer Elben und jenen mit elbischem Blut in ihren Adern oder Angehörige des Feenvolkes wandern in unseren Tagen noch westlich des Farnafares, und es ziehen auch kaum noch Schöne in die Lande der Sterblichen oder leben gar unter ihnen.


Die Wappen von Damaresamrun, Siam, Erryn und Logren


Reiche:
In den Elbenlanden im Westen des Kontinents liegen vier Reiche des Schönen Volkes: Das Grüne Tal von Erryn, Reich der Hochelben mit der Hauptstadt Lomirion. Logren, Reich der Silberelben mit der Hauptstadt Talaberyn. Siam, der Wandernde Wald, das Reich der Smaragdelben mit ihrer Hauptstadt Sîri'Nar und Damaresamrun im äußersten Südwesten, Reich der Windelben mit der Hauptstadt Faêrtaran, dem Mondhafen. Sitz des Hochkönigs und Herz des Elbentums der Immerlande ist Lomirion im Grünen Tal von Erryn.


Bevölkerungszahl:

Insgesamt etwa 7 Millionen Wesen wie Elben, Halbelben und Feen.


Bevölkerungsanteile:

In den Elbenlanden leben etwa 80% Elben, 5 % Halbelben und 15% Feen.


Sprachen:

Das Shidar mit leichten Abwandlungen bei jedem Volk wird von allen Elben gleichermaßen gesprochen. Einige wenige beherrschen auch das Ayaron, die uralte Sprache der Götter, doch das sind zumeist Gelehrte oder Hohepriester. Einige Elben sprechen zudem die Allgemeinsprache, auch wenn sie sie untereinander nicht nutzen. Die Feen sprechen natürlich ihre eigene Sprache, das Zsazzluu'iitis.



Regierungsform:

In den Elbenlanden herrscht in jedem der Reiche des Schönen Volkes absolute Erbmonarchie vor mit einem Hohen König an der Spitze und den ihm und seinem Haus verschworenen Häusern als Edle, die wiederum andere Häuser unter sich haben. Der Hochkönig steht über allen Elbenkönigen und ihren Edlen.


Herrscher:

Sessair Mondjäger aus dem Haus Relavendis, Hoher König der Shida'ya und aller Elben, Herr von Erryn
Branderon Sternenfall aus dem Haus Lyresfian, Hoher König der Kheleda'ya, Herr von Logren
Faêrfar Himmelsspeer aus dem Haus Tianbashôr, Hoher König der Laikeda'ya, Herr von Siam
Shamor Windlied aus dem Haus Ralachairnir, Hoher König der Rhaskeda’ya, Herr von Damaresamrun


(c) by Immerlan.deLage und Geographische Grenzen:

Die Elbenlande liegen im äußersten Südwesten der Immerlande zwischen den Rhaínlanden im Norden, den Herzlanden und Azurien im Osten, dem Synamuris im Süden und dem Silbermeer im Westen.


Inseln:

Die einzigen Inseln vor den Küsten der Elbenlande sind das Eiland Siebenfels und Drachenvaters Zahn vor Kap Ni'seril im äußersten Südwesten der Immerlande.


Klima und Landschaft:

Durch ihre Nord-Süd-Ausdehnung und ihre vielfältigen Landschaften weisen die Elbenlande von kühl-gemäßigten über mediterran milde bis hin zu nahezu tropisch heißen Verhältnissen nahezu alle Klimazonen außer wirklich ariden auf.

Die Landschaften der Elbenlande können je nach Region ganz unterschiedliche Gesichter zeigen. Es gibt tiefe, geheimnisvolle Wälder voller grüner Schatten und grauen Baumriesen ebenso wie endlose Grasebenen, sanfte Hügellande, steile Küsten, lange Strände, felsige Buchten und seichte Lagunen. Es gibt hohe, immer schneebedeckte Gebirge, ausgedehnten Seenlandschaften und wilde, einsame Hochlande, schroff und abweisend in ihrer rauen Schönheit. Der Norden und Osten ist von tiefen Wäldern geprägt, der Westen und die Kernlande hingegen eher von offenen, parkähnlichen Landschaften, weiten Grasebenen und weich geformten Hügellanden, durchzogen von zahlreichen Flüssen oder Seen. Im Süden finden sich wieder Wälder, fruchtbare Auenlandschaften und Graslande gleichermaßen.


Die Schluchten des Shannar in Erryn und der Süden der Faê'ranathares



Wichtige Berge und Gebirge:

Das höchste Gebirge der Elbenlande sind die Faê'ranathares, die Mondsichelberge, welche zudem auch die Grenze zwischen dem Grünen Tal von Erryn und Logren bilden. Ihr höchster Gipfel und zugleich höchster Berg der Elbenlande ist der Shjela'Thuril, der "graue Riese", mit 5710 Schritt Höhe. Fast ebenso hoch sind die Nôrthares, die Roten Berge im Norden Logrens. Die übrigen Gebirgszüge und Höhenlagen der Elbenlande sind weit niedriger. Weitere bedeutsame Berglande sind die Khoresahanes, die Rabenhöhen, der Sjôtravis, die Faênlorthares und der Sadyataîl im Grünen Tal von Erryn. In Logren sind außer den hohen Nôrthares noch der Nuorshagor, ein Höhenzug im äußersten Norden des Landes, die Shje'lorthares, die Shiranonthares, das Chiyâchâthar im Osten, die Anmenonlorthares im Süden und das Arischâthar zu nennen. In Damaresamrun gibt es nur ein nennenswertes Gebirge, die Yaêlsadya, die "Steinschlange". Siam besitzt zwar zahlreiche Hügellande, jedoch keine größeren Höhenzüge.


Wichtige Gewässer:

Das Silbermeer und das Südmeer sind natürlich wichtige Gewässer für die Elbenlande, doch nach den langen und entbehrungsreichen Schiffsjahren betreibt kein Volk der Schönen mehr nennenswerte Schifffahrt auf offenem Meer, weshalb die beiden Ozeane weit weniger bedeutsam sind, als man annehmen könnte. Einzig die Rhaskeda'ya, die Windelben, segeln entlang der Küsten auf ihren flinken, wendigen Windgleitern.

Die größten und bedeutsamsten Flüsse der ohnehin wasserreichen Elbenlande sind Teryno, Shannar und Faênrane in Erryn, die Djalaimfares, der Saene, die Farnafares, der Chearane und der Arisonconnail in Logren, Ysamondersîrin, Carnonsadya, Ralachaimfares und Malurane in Siam sowie Calaimfares und Jûlfares in Damaresamrun.

Die größten Seen der Elbenlande und zudem sechst- und siebtgrößter See der ganzen Immerlande sind Arisvindir und Faê'rel, welche beide im seenreichen Logren liegen. Weitere bedeutsame Seen der Elbenlande sind Taenrel, Jularúen, Lanarel, Re'lyres, Faye'Sula, Koironrel, Sîrinrel, Losaîrel, Rànandolin, Oli'rel, Farsyllaes, Re'lendari, Lo'rel, Sadyarel, Nebrerîl, Fayesnaladis und Ysamonderondartha.


Wichtige Städte und Siedlungsorte:
Elben kennen und haben zwar durchaus einige Städte, die man auch als solche bezeichnen darf, doch sind ihre Siedlungen oder Dörfer nicht vergleichbar mit denen der Menschen oder anderer immerländischer Völker. Sie drängen weder Häuser oder andere Gebäude, keine Gärten und Grundstücke aneinander oder ballen sie auf engem Raum, umschlossen von hohen Mauern zum Schutz oder versehen mit Bollwerken, zentriert um einen Marktplatz oder Brunnen, den Tempel oder andere bedeutsame Gebäude. Alles ist weit und offen, durchzogen von riesigen Parkanlagen oder sorgsam gehegten Gärten, filigrane Brücken spannen sich über Wasserläufe, die niemand je begradigen würde, nur weil es praktischer wäre, die Häuser stehen nie dicht an dicht, sondern verstreuen sich unter Bäumen, schmiegen sich an Felswände oder nicken einander über Bachufer hinweg zu. Generell ist zu sagen, dass alle Elben eher verstreut und für sich oder als Sippenverband leben, weniger in Städten, weshalb es auch nicht viele von ihnen gibt.

Im Grünen Tal von Erryn sind die wichtigsten Lomirion, der Königssitz und wohl einzige Ort, der einer Stadt im herkömmlichen Sinn sehr nahe kommt sowie Muroran, Carvallen und Aramantis. In Logren sind an dieser Stelle Talaberyn, Ryncalyra, Eilishor, Narae'Seth und Taenvalayar zu nennen. In Damaresamrun Faêrtaran Cai'Taran und Sûr. In Siam Sîri'Nar und Ta'lar.


Wichtige Verkehrswege:

Die Elbenlande besitzen einige bedeutsame Handelswege, doch am wichtigsten sind die Caid Chamarnoath, welche von den Mondtoren am Farnafaris quer durch Logren bis hinauf zum Sonnenthor in den Faê'ranathares und von dort weiter über die Berge bis nach Lomirion führt, die Noath Ilfaya, die Straße der Elben, durch das gesamte Grüne Tal von Erryn von Carvallen bis nach Faêrtaran in Damaresamrun im Süden, die Noath Anmenladires im Süden Logrens und die Noath Shiranores, die Straße der Heiligen, welche von Talaberyn nach Tianmen im Götterhain und von dort weiter nach Ryncalyra verläuft. In Damaresamrun ist der bedeutsamste Handelsweg der Danjawyn, welcher alle größeren Siedlungen und Städte des Landes verbindet.


Besondere Örtlichkeiten:
Die Reiche der Schönen sind voller besonderer und wundersamer Orte und besitzen Landschaften von außergewöhnlicher Schönheit. Als erstes ist hier der Eldoraimsarnis, der Wald der Wächter ganz im Norden der Elbenlande zu nennen, wo uralte Baumriesen dicht an dicht stehen, das berühmte Eisenholz wächst und Dryaden und andere Geschöpfe die verwunschenen Wälder hüten und jeden unrechtmäßigen Eindringling erbarmungslos verfolgen.

Weitere Naturwunder sind Njardas Fall, höchster Wasserfall der Immerlande am Südende der Faê'ranathares, wo sich die eisigen, silberweißen Quellwasser der Jûlfares über die Westflanke des Venyatamara, der Drachenlanze, 1846 Schritt tief zu Tal stürzen; das Âsharelesvail, das Tal der Hundert Seen im Süden Logrens, eine einzigartige Landschaft zahlloser größerer und kleinerer Seen und Teiche voller Lotos und Wasserhyazinthen, eingebettet in bewaldete Hügellande; der verwunschene Virinsarnis oder Wolfswald am Nordende der Faê'ranathares, in welchem die geheimnisvollen, magischen Mondwölfe leben; die Mondtore im Faêrsîrin, die Tore zu den Reichen der Menschen, welche kein Bauwerk sind, sondern von zwei gewaltigen Mondbuchen gebildet werden, deren hohe, glatte Stämme so gerade wie gewaltige Säulen emporstreben; der Weltenbaumstumpf im Norden Erryns, nur noch ein Strunk, aber mächtig wie ein Berg aus versteinertem Holz, der noch gut erahnen lässt, wie gewaltig Amitaris einstige Schöpfung einmal gewesen sein muss, ehe die verdorbenen Drachen ihn niederbrannten mit ihrem Feuer, und, in seine Wurzeln geschnitzt, die Stadt Carvallen, so kunstfertig und unendlich behutsam angelegt, dass es scheint, als würde sie direkt aus seinem Holz wachsen; die schimmernden, schneebedeckten Gipfel der Faê'ranathares, aus deren graublauem Gestein immer wieder glänzende Adern Mondsilber an die Oberfläche dringen, welche die Bergflanken mit sanftem Silberglühen überziehen, dazwischen Mondkristalle, die des Nachts märchenhaft leuchten und funkeln, und nördlich von Inthare'Shunja die Mondkristallterrassen bilden, wo heiße Quellen durch und über zahllose schimmernde Kristallbecken die Bergflanken herabfließen und noch zahllose weitere mehr, etwa die Schwarzen Strände in Damaresamrun, die Sümpfe von Shoshsar im Delta der Jûlfares mit ihrer üppigen, blühenden Pracht oder der Wandernde Wald von Siam.
      
Auch an besonderes Bauwerken oder von Elbenhand angelegten Stätten sind die Lande der Schönen reich, etwa die Bucht von Ebenandra, wo die mächtigen Schiffe, mit welchen die Schönen dereinst von den untergehenden Himmelsinseln im Westen Rohas flohen und an die Gestade der Immerlande gelangten, liegen. Versenkt kann man sie heute noch im seichten, glasklaren Wasser auf dem Meeresgrund ruhen sehen; der Valonva Shaer, der Palast der Sonne in Lomirion, Sitz des Hochkönigs aller Elben mit der Asarid'Ashara Veaes, der Halle der Tausend Säulen und dem Nar'Lalaith, dem Herzhain, die Schwimmende Stadt Sûr in den Sümpfen von Shoshsar, Tianmen, die Stadt der Tempel im Lalaithayares, dem Götterhain; der Ska'an Lyrmaedores im Sjôtravis, der Turm der Sternendeuter; die unterirdische Stadt Eilishor mit ihren oberirdischen Tempeln und  hängenden Gärten, das Sonnentor in den Faê'ranathares, der Turm von Ys Amonder aus grüner Jade und weißem Marmor, die Wasserkanäle von Faêrtaran, der Stadt ohne Straßen, die Tausend Brücken von Aramanthis und noch viele, viele mehr.


(c) by Immerlan.deRegionale Pflanzen- und Tierwelt:

Die Elbenlande bieten dank ihrer unterschiedlichen und vielfältigen Lebensräume zahlreichen Pflanzen und Tieren der gemäßigten und mediterranen Breiten eine Heimat. Ihre Flora und Fauna ist bunt und vielfältig und beherbergt auch einige endemische Arten, die nur hier und nirgends sonst in den Immerlanden zu finden sind.

Im Norden der Elbenlande, vor allem im Norden Logrens und den nördlichen Faê'ranathares gedeihen Mischwälder, in denen Eldorsarnaes oder Wächterbäumen, Buchen - hauptsächlich Hilarisgadâes, Faêrgadâes, Jûlareiransarnaes, Hainbuchen und Kizumagadâes oder Trauerbuchen - aber auch Faênvadires oder Goldzypressen wachsen. Es gibt Ari'sarnaes, Sumpfzypressen, Qinsarnaes oder Taubenbäume, Farlevares oder Wassertannen, Nôranautsines, Cobrescabaes, Hornbäume, Eichen, Bergahorne, Tupelos und in höheren Lagen und Bergregionen auch Schattenzedern, Ranalevares oder Sicheltannen, Elarshaktis und Tharlevares.
 
Sowohl im Grünen Tal von Erryn, dort natürlich hauptsächlich um und in den Faê'ranathares, als auch im Osten Logrens gibt es ausgedehnte Rhododendren- und Azaleenwälder, unter die sich Magnolien, Teesträucher und Kamelien mischen.  Im Süden der Elbenlande hingegen gedeihen Bambus und Fächerpalmen, Siureamrahes, Rismâne'sarnaes oder Korallenbäume, Aurisyâmelsarnaes, Dîdanes, Drôsarnaes, Mioyas, Uakinpalmen, Sykomoren, Damarasarnaes und noch viele mehr. Aêlinorsarnaes und Fayeshavâ'sarnaes findet man meist nur im Wald von Siam, wo auch Matais, Totaras und Rimubäume gedeihen.

Jedes einzelne kleinere Gewächs, ob nun Strauch, Pilz, Moos, Gräserart, Kräutlein oder Blümchen am Wegesrand oder in den endlosen Weiten dieser Lande aufzuzählen, ist ein Ding der Unmöglichkeit, endemische Pflanzen, die ausschließlich in den Elbenlanden und nirgends sonst von sich aus gedeihen sind jedoch zahlreich. So gibt es beispielsweise Shenrahfackeln, Chealârais oder Geistergras, Farfaêntuiles, Anmenonryn, Sunivergras, Anarshunjaes, Tongue'Sarnaes, Môrninaes, Malachitmoose, Badanêfernes, Caidcheaes, Fayesgladoles, Sarnalyres und Rianinaes, um nur einige zu nennen.

(c) by Immerlan.deEs gibt zwar einige typische Tiere der gemäßigten und mediterranen Breiten, die auch in den Elbenlanden vorkommen, doch charakteristisch für den Südwesten des Kontinents ist eine ganz eigene und andersgeartete Tierwelt. Typische Pflanzenfresser der Elbenlande sind Barakal und Erunk, Pedwarlar, Koironfanâ, Narjûlfâlla und Muntjak, in Siam und Damaresamrun auch Caidshotor und Pakunja in den Bergen der Yaêlsadya.

Große Raubtiere der Elbenlande sind Caidkenisyamar oder Onka und Caidsarnisyamar sowie Schwarz- und Sonnenbär. Silberwölfe kommen im äußersten Norden und Nordosten der Elbenlande, im Eldoraimsarnis und Faêrsîrin vor, typisch für die Elbenlande sind dagegen Mondwölfe, magische Wesen, und Shjelashunjaes im Süden. Es gibt Faênyamares und Anaryamares oder Nachtkatzen, kleinere Säugetiere wie Famolyne und Blaufüchse, Sarnislâraies und Grasläufer, sowie unzählige weitere. An den Küsten finden sich darüber hinaus große Kolonien von Amuristjares, Bâdamuris und Gischtottern.

Charakteristische Vogelarten der Elbenlande sind Schnee- und Amurraben, Anukiskrähen, Manukods, Blauflügelnalinis, Glanzflöter, Marmornalinis, Shenrahweber, Saphirsichler, Illiripararuas, Carsairtauben, Silberkehlkuckucke, Töpfervögel, Blausturmvögel und Mondsänger sowie Goldadler, Weißadler und Schreitvögel wie Sithechstorch und Mondibis. Auch Lyrfasane und Graswachteln sind häufig, ebenso wie eine Vielzahl von Wassergeflügel und Waldvögeln.    

Weitere endemische Tierarten sind Alabasterboas, Bronzepythons, Kerurus, Svalmôres und Schwarzforellen, um nur ein paar zu nennen. Auch leben in den Weiten der Suniver Windpferde, die wie die Mondwölfe zu den Magischen Wesen zählen, und die Elben züchten Fâentjares oder Goldhunde, Akitaintjares und Tosaintjares, Tiancaleynes, Samtkatzen und Cai'druathes, Nutztiere, deren Vorfahren ausnahmslos von den Himmelsinseln stammen.   


Vorherrschender Glaube:

In den Elbenlanden herrscht der Zwölfgötterglaube vor, Druidentum ist nur in sehr geringem Ausmaß vertreten, Schamanismus ist den Elben hingegen völlig fremd.


Wichtige Tempel:

Die bedeutsamsten Tempel der Elbenlande finden sich alle in Tianmen, der heiligen Stadt im Götterhain, wo sich die größten und prächtigsten Häuser aller zwölf Gottheiten befinden. In jeder größeren Stadt der Elben finden sich jedoch wichtige und architektonisch außergewöhnlich schöne Götterhäuser der Zwölf Mächte.


Wichtige Handelspartner:

Die Elben treiben seit dem Ende des Vierten Zeitalters fast ausschließlich nur noch untereinander Handel - um an begehrte Waren aus den übrigen Immerlanden zu gelangen, handeln sie jedoch auch mit einigen wenigen auserwählten Menschenstädten oder Landen wie etwa mit den Moorá der südlichen Rhaínlande, in jüngster Zeit wieder ein wenig mit den Herzlanden, vor allem mit Talyra, wo viele Elben leben.


(c) by Immerlan.deWichtige Bodenschätze und Ressourcen:

Die Elbenlande sind reich an Bodenschätzen wie Monderz und Mondsilber, Zinn, Mangan, Gold, Marmor, Sandstein, Granit und Kaolin, Kalktuff, Feuerstein und Schiefer, aber auch an Edelsteinen wie Beryll, Achat, Feuerachat, Honigachat, Himmelsachat, Moosachat, Sardonyx, Amitarin, Jade, Malachit, Alenit, Falkenauge, Katzenauge, Lapis, Mondstein, Drachenherz, Granat, Karfunkelstein, Rosengranat, Waldherz, Bergkristall, Mondkristall, Ametrin, Grünquarz, Quarz, Rauchquarz, Rosenquarz, Amurion, Blautopas, Honigtopas, Meeresstern, Seharimträne, Narnarin und noch viele, viele mehr. Außerdem besitzen die Elbenlande fruchtbaren Boden, tiefe, wildreiche Wälder, klare Flüsse voller Fische und zudem fischreiche Gewässer vor ihren Küsten.


Hauptimportgüter:

Die Elbenreiche importieren vor allem Luxuswaren aus den Menschenlanden, etwa Edelsteine, Pelze, exotische Kräuter und Gewürze, Weine und Branntweine, aber auch profane Dinge wie Vieh, Korn und Feldfrüchte, Stahl und Stahlerzeugnisse, Eisenwaren und Kupfer.


Hauptexportgüter:

Auch hier handeln die Elbenlande wenn überhaupt hauptsächlich mit Luxusgütern wie Sommerwein, Mondstahl, Mondkristallen und verschiedenen anderen Edelsteine, mit elbischem Kunsthandwerk jeder Art, mit exotischen Früchten, Gewürzen, Heilkräutern und ähnlichem.
 

Sozialstruktur:
Die elbischen Sippenstrukturen unterscheiden sich deutlich von den Gefügen in menschlichen Gesellschaften und Kulturen. Das Gemeinwohl ist den Elben höchstes Gut und erstrebenswertestes Lebensziel, nicht etwa persönlicher Reichtum und dessen Vermehrung. Der Gedanke, dass irgendein Elb, unabhängig von seinem Stand, weniger wert wäre, als ein anderer, ist ihnen völlig fremd. Jeder Elb, ganz gleich, wo sein Platz sein mag, versteht sich selbst zunächst als Diener und zwar eines gemeinsamen Anliegen, einer höheren Sache, wenn man so will – dem Wohl aller, der Harmonie der Gemeinschaft und der Bewahrung göttlicher Schöpfung. Adel verstehen Elben nicht zuallererst als Privileg, sondern vor allem als Verantwortung dem König, dem eigenen Haus und dem ihnen anvertrauten Land mit allem was darauf lebt, gegenüber.


Politik:

Die Politik der Elbenkönigreiche untereinander, also zwischen dem Grünen Tal von Erryn, Logren, Damaresamrun, Siam und Nar'Amuris, ist von der langen Freundschaft der vier Elbenvölker Shida'ya, Kheleda'ya, Rhaskeda'ya und Laikeda'ya geprägt. Es gibt keine größeren Zwistigkeiten, störenden Unfrieden oder verborgene Machenschaften und Intrigen, die groß oder stark genug wären, das Bündnis der Elbenreiche und ihre Einigkeit unter dem Hochkönigsbanner gefährden zu können. Natürlich sind auch die Elben nicht immer einer Meinung und es ist nie alles eitel Sonnenschein, aber grundsätzlich kann man durchaus behaupten, sie sind untereinander sehr viel friedfertiger und einiger als es vier Menschenvölker in einem Bündnis wären.

Nach Außen ist die Politik der Elbenlande sehr, sehr zurückhaltend, genauso genommen betreiben die Schönen mit den übrigen Immerlanden zumindest offiziell überhaupt keine Politik mehr. In früheren Zeiten war dies anders, doch heute, im Fünften Zeitalter, sind die Elbenlande hinter einem Banngürtel aus Nebel, Zaubern und Blendwerk vor dem Rest der Immerlande verborgen und kein Sterblicher darf die Grenzen zu den Reichen der Schönen überschreiten oder er ist des Todes. Dennoch hört man hinter vorgehaltener Hand aus eingeweihten Kreisen seit jüngster Zeit immer wieder Gerüchte, der Hohe König aller Elben gedenke dies vielleicht schon in näherer Zukunft etwas anders zu handhaben. Manche wollen sogar gehört haben, dass die diplomatischen Beziehungen zu einigen Königen der Menschen wieder aufgenommen werden sollen und in den nächsten Jahren vielleicht sogar Gelehrte der Sterblichen in die Elbenlande eingeladen werden könnten. Niemand weiß, ob solches Gerede tatsächlich der Wahrheit entspricht, wer weiß schon, was im Herzen des Valonva Shaer vor sich geht, doch fest steht, dass zumindest die Elben Erryns und Logrens mehr Handel mit den Moorà und Herzländern treiben denn je, und die Führer der Elbenvölker neuerdings wieder sehr gut bewandert sind in allen Dingen, die in den Reichen der Menschen und im Rest Rohas so vor sich gehen...


Geschichte:
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Einflussreiche Familien und Personen:

Einflussreiche Personen unter den Elben sind natürlich die Angehörigen der Hohen Häuser und hier alles von Rang und Namen der Schönen Völker aufzuzählen, würde jeden Rahmen sprengen. 

Die Hohen Häuser Erryns:
Die Häuser Dúne, Arien, Mitarlyr, Rhoyn'aris, Tianria, Amrahnar, Ephae'lyr, Venyathaith und Shunjaril sowie deren Vasallenhäuser.

Die Hohen Häuser Logrens:
Die Häuser Faêreldor, Iôrtarama, Tuilaris, Yao'nara, Tengayael, Naranmen und Ranafaêr sowie deren Vasallenhäuser

Die Hohen Häuser Siams:
Die Häuser Faêrladir, Sîri'Naut und Yaonontyr sowie deren Vasallenhäuser

Die Hohen Häuser Damaresamruns:
Die Häuser Danjafaên, Arisfarlir, Veny'amuris und Sîrinshagor sowie deren Vasallenhäuser


Regionale Fest- und Feiertage:

Die Elben feiern alle großen Fest- und Hochtage des Zwölfgötterglaubens, besonders natürlich die Faêyrisnacht am 2. Eisfrost und Shenrahs Hochtag am 1. Beerenreif. Ein besonders hoher Feiertag ist auch die Wintersonnenwende am 21. Langschnee, die jedoch bei den Schönen traditionell eher in Faêyris Ehren steht, obwohl auch Sithech gedacht wird.

Ein weltlicher Festtag ist der Imhoêlon Avidar der "Hoffnungsvolle Morgen" am 3. Dramor, jener Tag, an welchem die Elben nach der langen Zeit der Schiffsjahre endlich die Westküsten der Immerlande erblickten. Ebenso das Sommerfest, ein alljährlich stattfindendes Turnier- und Marktspektakel vom 2. - 8. Ceniar. Alle zwölf Jahre wird zu Beginn des Sommerfestes außerdem der "Tag der Eiderneuerung" gefeiert, bei welchem die Fürsten der Elbenhäuser und ihre Vasallen dem Haus Relavendis ihre Treue und ihre Gefolgschaft bekräftigen.

 

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Elbische Münzen


Regionale Währungen und Maße:

In den Elbenlanden gilt die elbische Währung. Die Allgemeinwährung wird jedoch zum Handeln mit den Sterblichen ebenfalls genutzt.